Thema: Wolf

Mehrere Wolfsrisse im St. Galler Rheintal
Im St. Galler Rheintal und angrenzenden Gebieten sind derzeit mehrere Wölfe unterwegs. Bisher wurden 11 Schafe und eine Ziege gerissen. Die Staatskanzlei St. Gallen ruft Schafhalter auf, ihre Herden ausreichend zu schützen und womöglich nachts einzustellen.
Analyse: Schlammschlachten zwischen Landwirtschafts- und Umweltverbänden nützen niemandem
Verbände aus Landwirtschaft und Umweltschutz treten in letzter Zeit als scheinbare Gegner auf. Dabei hätte eine gute Zusammenarbeit Vorteile für beide, denn weder geht Umweltschutz ohne Einbezug der Landwirtschaft, noch umgekehrt.
SAV: «Nicht gelungen, Situation aufzuzeigen»
Die Hauptversammlung des Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verbandes (SAV) wurde schriftlich durchgeführt. Die Wolfpräsenz und der Herdenschutz bleiben zentrale Anliegen.
Statt dem Jagdgesetz: Eine milde parlamentarische Initiative und eine scharfe Motion sind eingereicht
Eine parlamentarische Initiative des Nationalrats sieht eine «pragmatische Regulation» des Wolfes vor, eine Motion hingegen fordert sofortige Massnahmen.
Diese Vorstösse sollen das abgelehnte Jagdgesetz ersetzen
Eine ausgeweitete Entschädigung von Rissen durch Wölfe und andere Raubtiere sowie eine Anerkennung weiterer Rassen als Herdenschutzhunde liegen auf dem Tisch.
Abstimmung zum Jagdgesetz: 3, 5 oder gar 8 Millionen Franken für das Nein?
Wie viel die Gegner des Jagdgesetzes in ihre Kampagne investiert haben, bleibt unklar. Es stehen sehr unterschiedliche Zahlen im Raum. Derweil läuft die Arbeit an einer neuen Revision, der SBV will davon aber nichts wissen.
Der Wolf ist zwischen Bern und Thun unterwegs
Im Gantrischgebiet kam es jüngst zu zahlreichen Raubtierrissen, die dem Wolf zugeschrieben werden konnten. Er soll nun vergrämt werden. Jetzt soll er auch in Höfen bei Thun zugeschlagen haben. Auf dem Belpberg habe man ihn gehört.
Verband Bernischer Schafzuchtorganisationen fordert Handlungen gegen den Wolf
Der Verband Bernischer Schafzuchtorganisationen wendet sich in einem Schreiben angesichts der vermehrten Wolfsrisse im Gantrisch-Gebiet an den Regierungsrat Christopf Ammann. Darin fordert der Verband von der Regierung konkrete Handlungen in Bezug auf das Grossraubtier-Problem.
Der Berner Wolf im Gantrischgebiet wird vergrämt statt abgeschossen
Nach 17 toten Schafen und mehreren verletzten Tieren soll der verantwortliche Wolf nun vergrämt werden. Sämtliche Vorfälle betrafen ungeschützte Herden.
Berner Jagdinspektorat stellt klar: Es werden keine Wolfsrisse vertuscht
Das Jagdinspektorat wehrt sich gegen Vorwürfe der Vertuschung und klärt einige wichtige Fragen zum Thema Wolfsnachweis und Risse durch Hunde.