Thema: Wolf

Bündner Parlament will sofort ganzes Wolfsrudel auslöschen
Die Mehrheit des 120-köpfigen Bündner Parlaments will sofort ein ganzes Wolfsrudel im Kanton abschiessen lassen. Den schlechten Ruf hatte sich das Beverin-Rudel mit Angriffen auf Mutterkühe eingehandelt. Rechtlich hat der Kanton aber keine Basis für solche Abschüsse.
In Bern geht der Wolf um
Mehrere Schafe fielen vergangene Woche im Berner Seeland dem Wolf zum Opfer. Nun wurde das Raubtier auch in Richtung Emmental gesichtet.
Der Wolf ist im Seeland angekommen
In Moosaffoltern scheint ein Wolf zugeschlagen zu haben: Ein Schaf wird vermisst, zwei andere wurden tot gemeldet.
«Wir erwarten in der kommenden Alpsaison mehr Schäden»
Ein zweites Jungtier des Kärpf-Rudels wurde erlegt. Damit ist die bewilligte Regulation abgeschlossen. Für den Glarner Bauernverband war die Aktion nur ein Tropfen auf den heissen Stein.
Beweismöglichkeiten für Abschuss eines Leitwolfs werden angepasst
Zukünftig sind nebst einem DNA-Nachweis auch andere Beweise zulässig, um die Bewilligung für den Abschuss eines Leitwolfes zu erhalten, der einen Schaden angerichtet hat. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden. Im konkreten Fall ging es um den Rüden M92 des Beverin-Wolfsrudels.
Glarner Wildhut erlegt zweiten Jungwolf
Am Kärpf wurde in der Nacht auf Freitag ein weiterer junger Wolf, ein Weibchen, erlegt. Damit ist die Regulation des Rudels abgeschlossen.
Schaf nach Riss notgetötet
In Schübelbach ist am Dienstag ein Schaf gerissen worden. Das Tier war so stark verletzt, dass es vom Wildhüter getötet werden musste.
Bei Bellinzona wurde ein Wolf geschossen
Im Tessin wurde erneut ein Wolf erlegt. Der Abschuss wurde im Dezember bewilligt. In den letzten Monaten wurden im südlichen Kanton immer wieder Wölfe gesichtet und Anfang Dezember im Bleniotal bereits ein Wolf geschossen.
Erneut falschen Wolf geschossen – GWS will strafrechtlich vorgehen
Im Kanton Waadt wurde anstelle eines Jungwolfs das Vatertier eines Rudels getötet. Das sei rechtswidrig und keine Bagatelle, kritisiert die Gruppe Wolf Schweiz (GWS). Man prüfe rechtliche Schritte.
«Wir müssen einsehen, dass es den hundertprozentigen Herdenschutz nicht gibt»
Beim Umweltausschuss des Deutschen Bundestages wurde über ein Bestandesmanagement des Wolfes debattiert. Als Sachverständiger bei der Anhörung in Berlin mit dabei war auch der Schweizer Biologe Marcel Züger, der über die Situation und die Erfahrungen in der Schweiz berichtete.