Thema: Schweine

Jagerpreise im Sinkflug: Die Wertschöpfung geht verloren
Nachdem im Frühjahr 2020 der Jagerpreis einen zwischenzeitlichen Höchststand erreichte, befindet sich der Preis nun im Sinkflug. Bei den Schlachtschweinen sieht die Situation ähnlich aus. Eine Anpassung der Gesamtproduktion nach unten ist für die zukünftige Sicherung des Einkommens unabdingbar.
Ferkel absetzen ohne berüchtigten Wachstumsknick
Absetzen bedeutet für die Saugferkel Stress. Konnten sie unter der Sau noch stündlich und alle gemeinsam trinken, verändert sich dies mit dem Absetzen komplett. Die Fachfrau gibt Tipps zur Umstellung.
Niemand soll von der Schweinepest überrascht werden
Die afrikanischen Schweinepest breitet sich seit Jahren über Osteuropa mehr oder weniger langsam in Richtung Westen aus. Behörden und professionelle Schweinehalter haben Vorkehrungen getroffen für den Fall der Fälle. Noch kann agiert werden.
Normal bei Sauen, gefährlich für Ferkel: Das Bakterium Clostridium perfringens Typ A
Clostridium perfringens Typ A gehört zu den normalen Bakterien im Darm von Schweinen. Bei Saugferkeln kann das Bakterium aber Durchfall auslösen und sogar zum Tod führen. Abhilfe schafft eine Impfung der Muttersauen.
Ab Februar 2022 brauchen Schweine keine Zusatzvignette mehr
Künftig wird mit der ordentlichen Labelvignette die Teilnahme an einem der vorgeschriebenen Schweine-Plus-Gesundheitsprogramm bestätigt. Das bringt eine Vereinfachung bei der Vermarktung.
Krisenübung ASP: Jedes tote Wildschwein wird verdächtigt
An einer nationalen Übung wurde der Ernstfall simuliert: Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in der Schweiz. Mit Stangen suchten Zivilschützer nach toten Wildschweinen, die die Seuche verbreiten könnten. Eine Herkules-Aufgabe, zeigen unsere Beobachtungen der Nosos-Übung.
Selbst Kräutermischungen können nicht alles
Gemäss einer Diplomarbeit hemmen Kräuter zwar nicht Entzündungen im Schweinestall, beruhigen dafür aber die Tiere. Vor dem Einsatz von Kräutermischungen sollte aber gut überlegt werden, ob es sich für den Betrieb lohnt.
Keine Massentierhaltung dank mehr Platz und Auslauf sowie kleineren Tierbeständen
Landwirte können Massentierhaltung vermeiden, wenn sie ihren Nutztieren mehr Platz und Auslauf geben. Und mit kleineren Tierbeständen können Landwirte das Wohlbefinden und die Gesundheit der Nutztiere zusätzlich beeinflussen, weil sie mehr Zeit für die Tier-Beobachtung und Tier-Pflege haben.
An der Anicom Regionaltagung Ostschweiz herrschte viel Zuversicht
Walter Mock führte zum letzten Mal durch die Anicom Regionaltagung Ostschweiz. Es wird weiterhin Fleisch gegessen, waren sich die Referenten einig.
Gilt auch bei der Fleischproduktion: Aus den Augen, aus dem Sinn?
Während die reichen europäischen den Fokus immer mehr auf das Tierwohl legen, spriessen in Billiglohnländern grosse Schweinebetriebe nur so aus dem Boden. Diese sollten nicht die gleichen Fehler wie Europa machen, meint Redaktorin Daniela Joder.