Thema: Pro Natura

Pro Natura-Umfrage: Schweizer(innen) unterschätzen Biodiversitätskrise
Laut einer Umfrage im Auftrag der Naturschutzorganisation sehen Herr und Frau Schweizer den Zustand der Artenvielfalt im eigenen Land (zu) positiv. Rund die Hälfte schätzt den Zustand der Biodiversität als «gut» oder «sehr gut» ein.
Pro Natura will Sömmerung von Schafen neu denken: «Die Aufgabe einzelner Alpbetriebe darf kein Tabu sein»
Pro Natura fordert bei der Schafsömmerung «eine Gesamtstrategie», erarbeitet durch alle involvierten Akteure. Oberhalb der Baumgrenze etwa habe die Beweidung mit Schafen keinen positiven Einfluss auf die Biodiversität.
Pro Natura warnt vor Biodiversitätsschäden durch Mulchen in den Alpen
Der Bundesrat will das Mulchen im Sömmerungsgebiet zur Weidepflege erlauben und unter Auflagen auch zwecks Entbuschung. Davon hält Pro Natura im Gegensatz zum SAV wenig und findet, es brauche zuvor eine grundsätzliche Diskussion.
Der Klimawandel bringt Frösche und Kröten durcheinander
Die lange Trockenheit brachte den Ablauf der Wanderung von geschlechtsreifen Fröschen, Kröten, Molchen und anderen Amphibien zu den Laichgewässern durcheinander. Das bedrohe das Leben der bereits gefährdeten Tiere zusätzlich, warnt der Umweltverband Pro Natura.
Das neue Projekt von Pro Natura will der Landwirtschaft die Hand geben
Wegen der Tendenz der Verbrachung und Verbuschung von schwer zu bewirtschaftenden Biotopen wie Trockenstandorten und Feuchtgebieten gehen äusserst wertvolle und artenreiche Lebensräume verloren. Die Landwirtschaft wirkt dem entgegen – mit dem Projekt «Pro Biotop» bietet der Naturschutz Hand und sucht dafür Jungprofis.
«Ich habe grossen Respekt vor der Arbeit der Bauern»
Urs Chrétien ist mit der Landwirtschaft auf Du und Du. Ende November ging der Projektleiter Hase und Co., der davor lange Geschäftsführer von Pro Natura Baselland war, in Pension. Er sagt, ein früherer Weidegang würde der Natur grossen Nutzen bringen.
Pro Natura fordert Taten gegen das Artensterben
Die Umweltorganisation fordert einen höheren Schweizer Beitrag im Kampf gegen das globale Artensterben. Zudem brauche es Massnahmen gegen den Überkonsum. Denn dieser sei der wahre Treiber sowohl des Verlusts an Biodiversität als auch der Klimakrise.
Umweltverbände warnen vor der «Wolf-Scheinlösung» der Urek-S
Der vorliegende Vorschlag werde eine fachgerechte und rasche Lösung zum Wolf verhindern, glauben die Umweltverbände. Sie appellieren an den Ständerat, sich stattdessen auf den breit abgestützten Kompromiss zu besinnen.
Blumenwiesen in Obstgärten: Ein kleiner Beitrag mit grosser Wirkung
Mit einheimischen Blumen wollen der Thurgauer Obstverband und Pro Natura die Obstanlagen bereichern und Insekten und Kleinlebewesen anlocken. Eine erste Bilanz fällt für alle Beteiligten positiv aus. In den mittlerweile verblühten Blumenstreifen kreucht und fleucht es noch immer.
Die Ressourcen für dieses Jahr sind weltweit bereits aufgebraucht
Heute ist der «Earth Overshoot Day» 2022. Seit 50 Jahren ist dieser Punkt immer früher erreicht. Bei Gegenmassnahmen steht in erster Linie die Wirtschaft im Fokus.