Thema: Politik

Kurz und schnurz: Gehen Sie am 22. Oktober 2023 wählen! – Editorial von Jürg Vollmer
Es braucht eine hohe Wahlbeteiligung auf dem Land, damit bei den Eidgenössischen Wahlen mehr landwirtschaftsfreundliche Nationalräte und Ständeräte gewählt werden. «Gehen Sie deshalb am 22. Oktober 2023 wählen!», schreibt «die grüne»-Chefredaktor Jürg Vollmer im aktuellen Editorial.
Bauernverband SBV mobilisiert Wähler auf dem Land für Eidgenössische Wahlen 2023
Für die Eidgenössischen Wahlen 2023 muss der Schweizer Bauernverband SBV die ländliche Bevölkerung mobilisieren. Denn mit einer tiefen Wahlbeteiligung auf dem Land werden weniger landwirtschaftsfreundliche Nationalräte und Ständeräte gewählt. Das wichtigste Kommunikationsmittel des SBV sind die magentafarbigen Plakate und Inserate der Kampagne «Perspektive Schweiz».
Landwirtschaftskammer: Die ländliche Bevölkerung soll wählen gehen!
Alle Bauernfamilien und die ländliche Bevölkerung sollen an den Eidgenössischen Wahlen am 22. Oktober 2023 wählen gehen. Dazu ruft die Landwirtschaftskammer des Schweizer Bauernverbandes SBV auf. In den nächsten vier Jahren werde das nationale Parlament wichtige Entscheide für die Landwirtschaft fällen.
Die Landwirtschaftskammer LAKA – das (gar nicht) «geheimnisvolle» Bauern-Parlament
Die Landwirtschaftskammer LAKA ist das Parlament des Schweizer Bauernverbandes SBV. Die 106 LAKA-Mitglieder fassen zum Beispiel Parolen für Abstimmungen. Die LAKA beschliesst aber auch Eingaben an Behörden, hat die Aufsicht über die Geschäftsführung des Schweizer Bauernverbandes und wählt den SBV-Direktor.
Jacques Bourgeois (FDP/FR): 16 Jahre der wichtigste Vermittler der BäuerInnen im Parlament
Der Freiburger Jacques Bourgeois war im Nationalrat 16 Jahre lang «der wichtigste Vermittler der BäuerInnen im Parlament». Der Ex-Direktor des Verbandes Schweizerischer Gemüseproduzenten VSGP und Ex-Präsident des Schweizer Bauernverbandes SBV engagierte sich bei sechs Überarbeitungen der Agrarpolitik für die Schweizer Landwirtschaft, darunter die letzte AP22+.
Kathrin Bertschy (GLP/BE): Die vehemente Kämpferin gegen Pflanzenschutzmittel
Nationalrätin Kathrin Bertschy (GLP/BE) hat als vehemente Kämpferin gegen Pflanzenschutzmittel einen «grossen Einfluss» auf die Schweizer Agrarpolitik. Berühmt und berüchtigt ist ihr Zitat, dass «die Landwirte trotz oder eben gerade wegen den Giesskannensubventionen unsere Böden und Gewässer mit Pestiziden verschmutzen.»
Martin Bäumle (GLP/ZH): Der Atmosphären-Wissenschafter am Rand der Agrar-Atmosphäre
Als Atmosphären-Wissenschafter Martin Bäumle (GLP/ZH) bewegt sich im Nationalrat am Rand der Agrar-Atmosphäre. Der ehemalige Präsident der Grünen Partei des Kantons Zürich und Gründungspräsident der GLP befasst sich nur mit der Landwirtschaft, wenn es um Klimaschutzgesetz und GVO geht.
Nationalrat Kilian Baumann (Grüne/BE): Der Kleinbauer ist gross in allen Medien
Der Landwirt Kilian Baumann (Grüne/BE) ist Präsident der Kleinbauern-Vereinigung – und als Nationalrat gross in allen Medien. Der «Hardcore»-Grüne setzt sich ein für mehr Klimaschutz und Biodiversitätsförderung in der Landwirtschaft. Damit polarisiert Baumann nicht nur im Bundeshaus, sondern auch bei den 150'000 Beschäftigten in der Schweizer Landwirtschaft.
Nationalrätin Christine Badertscher (Grüne/BE): Die unterschätzte Brückenbauerin
Nationalrätin Christine Badertscher (Grüne/BE) ist die unterschätzte Brückenbauerin zwischen «Hardcore»-Grünen und bürgerlichen Agrarpolitikern. Die Bauerntochter, Umweltingenieurin und Agrarwissenschaftlerin setzt sich klar für eine produktive Landwirtschaft ein. Also gegen mehr Agrar-Freihandel und für eine starke inländische Produktion, die jedoch auch die ökologischen Anliegen berücksichtigt.
Nationalrat Andreas Aebi (SVP/BE): 16 Jahre Politik für die Schweizer Landwirtschaft
Der Landwirt Andreas Aebi (SVP/BE) wurde 2007 in den Nationalrat gewählt und tritt per Ende 2023 zurück. In diesen 16 Jahren setzte er sich für eine produktive Landwirtschaft ein. Also gegen mehr Agrar-Freihandel und für eine starke inländische Produktion, die auch ökologische Anliegen berücksichtigt (mit der Betonung auf auch).