Thema: Politik

Direktzahlungen werden anders verteilt, was bedeutet das?
Mit dem Verordnungspaket Pa. Iv. 19.475 wird es mit der Schaffung neuer Produktionssystembeiträge auch Änderungen in der Direktzahlungsverteilung geben. Was bedeutet das für den einzelnen Betrieb?
2000 tote Kühe – Russland zerstört in der Ukraine einen riesigen Landwirtschaftsbetrieb
Unter dem Angriffskrieg von Russland in der Ukraine leidet auch die ukrainische Landwirtschaft. Ein Besuch auf einer der grössten Milchfarmen des Landes zeigt ein erschütterndes Bild: 2000 Kühe wurden getötet und praktisch alle Fahrzeuge und Geräte zerstört.
Preisüberwacher bestätigt überhöhte Margen von Migros und Coop bei Bio-Produkten
Preisüberwacher Stefan Meierhans bestätigt die Kern-Aussage unseres Editorials im Februar-Heft von «die grüne», dass Migros und Coop dank ihrem Duopol im Schweizer Lebensmittelmarkt überhöhte Margen abschöpfen. Kurz vor Weihnachten 2022 verhinderte die Migros die Veröffentlichung eine Analyse von Meierhans zu überhöhten Bio-Preisen im Detailhandel. Nun konnte der brisante Bericht publiziert werden.
Fachbuch «Satt und unzufrieden» von Willi Kremer Schillings (Bauer Willi)
Das Fachbuch «Satt und unzufrieden» von Willi Kremer Schillings das Zeug zum Aufreger. Wie schon für den Erstling «Sauerei!» wird dem deutschen Agraringenieur und Landwirt Kremer-Schillings – bekannt als «Bauer Willi» – auch für sein neues Buch die Empörung der Kritiker um die Ohren fliegen wie die Jauche hinter dem Güllefass. Das Fachmagazin «die grüne» verlost drei Bücher.
Migros und Coop sind die orangen Elefanten im Raum – Editorial von Jürg Vollmer
Migros und Coop sind die orangen Elefanten in der Schweizer Landwirtschaft, die man nicht übersehen kann – bei denen aber Produzentenorganisationen, Schweizer Bauernverband, Wettbewerbskomission, Preisüberwacher, Behörden und Politiker wegschauen. Aus Angst vor Nachteilen und Repressionen oder aus Gleichgültigkeit, kritisiert «die grüne»-Chefredaktor Jürg Vollmer in seinem Editorial.
Der Ständerat hat das Mini-Paket der Agrarpolitik AP22+ angenommen, es soll 2025 in Kraft treten
Der Ständerat hat das sogenannte Mini-Paket der Agrarpolitik AP22+ angenommen, das 2025 in Kraft treten soll. Die nötigen Änderungen im Landwirtschaftsgesetz hiess der Ständerat einstimmig mit 42 zu 0 Stimmen gut. Und dies, obwohl Grüne und SP in der Debatte mehr Tempo und mehr Verbindlichkeit für Klima und Tierwohl gefordert hatten.
Der Nationalrat beschliesst vorbeugende Abschüsse von Wölfen
Das Parlament will, dass Wölfe im Herbst und Winter vorbeugend geschossen werden dürfen – unabhängig davon, ob ein Wolf Schaden anrichtete oder nicht. Das hat nach dem Ständerat auch der Nationalrat beschlossen. Die Debatte war geprägt von emotionalen Berichten – und hatte angesichts der taktischen Züge den Charakter eines Schachspiels.
Auch Ständerat budgetiert mehr Geld für Herdenschutz und die einheimischen Nutztierrassen
Nach dem Nationalrat hat auch der Ständerat das Bundes-Budget für 2023 genehmigt. Nationalrat und Ständerat erhöhten die Ausgaben in wenigen Punkten. Die Landwirtschaft erhält mehr Mittel zur Absatzförderung von Schweizer Wein, für den Herdenschutz und den Erhalt der einheimischen Nutztierrassen.
Berner Standesinitiative zum Erhalt der Selbstversorgung mit Schweizer Zucker
Der Grosse Rat des Kantons Bern reicht eine Standesinitiative ein, die den Erhalt der Selbstversorgung mit Schweizer Zucker fordert. Der Selbstversorgungsgrad mit Schweizer Zucker von derzeit 70 Prozent soll mindestens auf dem Niveau der Vorjahre bleiben und die Forschung und Entwicklung von resistenteren Rüben-Sorten soll gefördert werden.
Nationalrat budgetiert mehr Geld für Herdenschutz und die einheimischen Nutztierrassen
Der Nationalrat hat in der Budget-Debatte 2023 mehr Geld für Herdenschutz (von 8 auf 12 Millionen Franken) und für die Erhaltung einheimischer Nutztierrassen (von 30 auf 34 Millionen Franken) beschlossen. Zehn Stunden, verteilt über drei Sitzungstage, hat der Nationalrat über das Bundes-Budget 2023 debattiert – und es schliesslich genehmigt.