Thema: Massentierhaltungs-Initiative

  • Nur 5,7 Millionen der 72,3 Millionen Hühner, die pro Jahr geschlachtet werden, stammen von einem Label- oder Bio-Betrieb, so Sentience Politics. Der Verein sieht den Detailhandel in den Pflicht, um diesen Anteil zu vergrössern. (Bild Pixabay)

    «Coop nutzt das Label-Sortiment vor allem für Nachhaltigkeits-Werbung»

    In einem 50-seitigen Hochglanzheft stellt Coop tierfreundliche Lieferanten und Labelbetriebe vor. Das sei eine Charmeoffensive, kritisiert Sentience Politics und fordert Taten. Coop verweist auf bestehende Engagements. Was ist Ihre Meinung dazu?
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  • Zur Prävention der Vogelgrippe-Übertragung durch Wildvögel auf Nutzgeflügel ist es besonders wichtig, dass Hühner und Truten in einem geschlossenen, für wilde Vögel unzugänglichen Stall gefüttert und getränkt werden. (Bild Andreas Goellner/Pixabay)

    «Der Massentierhaltung des saatlichen Geldhahn zudrehen» –Tierrechtler gehen für die Trinkwasser-Initiative auf die Strasse

    Die Vorlage komme «just im richtigen Moment», findet die Tierrechts-Organisation Tier im Fokus. Sie sei eine Antwort auf die Blockadepolitik des Parlaments.
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  • Eine Annahme des direkten Gegenvorschlags hätte vor allem für jene Betriebe Folgen, die bisher nicht nach BTS und RAUS produzieren. (Bild SBV)

    Gegenentwurf zur Massentierhaltungs-Initiative beschlossen: RAUS- und BTS-Pflicht, keine Importregeln

    Der Gegenvorschlag des Bundesrats zur Massentierhaltungs-Initiative sieht strengere Regeln für die Schweizer Tierhaltung vor. Diese sollen aber kostenneutral umgesetzt werden. Der SBV stört sich besonders an fehlenden Importregeln.
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  • Vanessa und Patrick Monhart halten ausschliesslich Tiere alter Rassen. Kuh Java ist eine Simmentalerin. (Bild Stefanie Giger)

    «Jedes System hat seine Daseinsberechtigung» – dafür engagieren sich Monharts

    Vanessa und Patrick Monhart aus Wildensbuch setzen sich für den Erhalt der bäuerlichen Familienbetriebe ein. Auf ihre Initiative geht die Gründung der IG Anbindestall und des «Bäuerlichen Komitees» zurück. Vom Anbindestall sind sie überzeugt, mit dem agrarpolitischen System aber unzufrieden.
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  • Das verwendete Futter hat einen grossen Einfluss auf die Emissionen, die insgesamt bei der Fleischproduktion entstehen. (Bild ji)

    Tierschutz: Was wollen die Konsumenten?

    Das Schweizer Tierschutzgesetz ist streng. Noch strenger sollen die Regeln werden, wenn es nach der Massentierhaltungs-Initiative geht. An einer Online-Diskussion von Sentience Politics ging es unter anderem darum, ob die Initiative Einkaufstourismus fördert.
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  • Was ist für das Wohlergehen eines Huhns wichtig? Welche Bedürfnisse hat ein Schwein? – Solche Fragen müssten aus Sicht der GTS wissenschaftlich beantwortet werden, um das Tierwohl zu verbessern. (Bild Pixabay)

    Tierärzte lehnen Massentierhaltungs-Initiative ab, der Gegenvorschlag gehe aber nicht weit genug

    Die Massentierhaltungs-Initiative würde die Schweizer Produktion zu stark einschränken, so die Schweizer Tierärzte. Man begrüsse zwar die Aufnahme des tierischen Wohlergehens in die Bundesverfassung, zum Tierwohl gehöre aber mehr.
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  • Bei einer Annahme des Gegenvorschlags könnten BTS und RAUS verwässert werden, befürchten die Initianten. (Bild Peter Röthlisberger)

    Initianten: Der Gegenvorschlag zur Massentierhaltungs-Initiative ist untauglich

    Der Gegenvorschlag ist für die Initianten keine Alternative. Er biete zu viel Spielraum für Lobbyinteressen und enthalte zu ungenaue Formulierungen.
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  • Praktisch alle Hoch- und Flachmoore sowie die Wälder in der Schweiz sind heute wegen Stickstoffeinträgen aus der Luft teilweise massiv überdüngt. (Bild Pixabay)

    Pro Natura: Der Gegenvorschlag zur Massentierhaltungs-Initiative verschärft das Ammoniak-Problem

    Zwar verbessere der Gegenvorschlag das Tierwohl, er stehe aber im Widerspruch mit den Umweltzielen Landwirtschaft. Man müsse die Senkung der Tierbestände in Problemregionen thematisieren.
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  • Eine Begrenzung der Herdengrösse sei sinnvoll, da sie ein entscheidender Faktor für das Tierwohl sei. (Bild BauZ)

    Der Vorstand der Kleinbauern-Vereinigung unterstützt die Massentierhaltungs-Initiative

    Im Sinne der Lebensmittelqualität und der Nachhaltigkeit gehe die Massentierhaltungs-Initiative in die richtige Richtung, so die Kleinbauern-Vereinigung. Der Gegenvorschlag hingegen sei ungenügend.
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  • Der Gegenentwurf zur Massentierhaltungs-Initiative des Bundesrats sei nicht gut genug, findet Tier im Fokus. (Bild pixabay)

    Tier im Fokus: Gegenentwurf zur Massentierhaltungs-Initiative verlagert Tierquälerei ins Ausland

    Die Tierrechtsorganisation Tier im Fokus (TIF) lehnt den Gegenentwurf zur Massentierhaltungs-Initiative ab, da dieser Importe aus Massentierhaltung erlaubt und die Tierwürde nicht konkretisiert.
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