Thema: Leguminosen

Körnerleguminosen verarbeiten – es muss nicht hochtechnisch sein
Ungekocht sind Soja, Kichererbsen und Co. ungeniessbar. Für die Verarbeitung gibt es diverse Möglichkeiten und nicht immer läuft es auf ausgefeilten «Fleischersatz» hinaus – so geht es auch für den Hofladen.
Steckbrief zu Sojabohnen: Eckpunkte zu Ansprüchen und Anbau
Die Kultur stammt ursprünglich aus Asien, wird aber in der Schweiz schon lange züchterisch bearbeitet. Nach wie vor ist Soja wärmeliebend und bevorzugt tiefgründige Böden.
So klappt es mit der Gründüngung
Zwischenfrucht sollte nicht stiefmütterlich behandelt werden. Sie sind nicht bedeutungsvoller als Hauptkulturen, dennoch hat dieses «Beigemüse» in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Analog dazu steigt von Jahr zu Jahr die Sortimentspalette an Gründüngungsmischungen.
Steckbrief zu Ackerbohnen: Eckpunkte zu Ansprüchen und Anbau
Sommereiweisserbsen gedeihen auch in höheren Lagen. Ihr Anbau gilt als einfacher als der von Eiweisserbsen und ist aufgrund der Nutzung als Futtermittel gut erprobt.
Bohnen als Eiweissquelle sind altbekannt und werden neu entdeckt
Im Gegensatz zu Kichererbsen lagen Auskernbohnen in früheren Zeiten schon einmal auf Schweizer Tellern. Verschiedene Typen und Sorten eignen sich für den Anbau hierzulande und es gibt einige laufende und erfolgreiche Projekte damit.
Steckbrief zu Kichererbsen: Eckpunkte zu Ansprüchen und Anbau
Kichererbsen ertragen sommerliche Trockenheit dank ihrer tiefen Wurzel gut. Da die Kultur eher exotisch ist, muss das Saatgut mit Rhizobien geimpft werden.
Steckbrief zu Eiweisserbsen: Eckpunkte zu Ansprüchen und Anbau
Die Kultur ist vor allem für die Futterproduktion bekannt. Der hohe Proteingehalt macht Eiweisserbsen aber auch für die menschliche Ernährung interessant. Tatsächlich landeten sie viele Jahre vor der heute verbreiteten süssen Erbse auf dem Teller.
Steckbrief zu Linsen: Eckpunkte zu Ansprüchen und Anbau
Von Linsen gibt es verschiedene Sorten mit unterschiedlichen Ertragspotentialen und Farben. Hier Finden Sie Informationen zu Ansprüchen und Anbau der zarten Proteinpflanzen.
«Ich bin wahrscheinlich der einzige Nicht-Biobauer, der Linsen anbaut»
Simon Hauert hat in den letzten Jahren seine Fläche mit Linsen in Reinsaat ausgebaut und vermarktet sie direkt. Die Kultur sei heikel und beim Anbau habe er viel ausprobieren müssen – dafür ist der Absatz gut.
Auf dem Grüthof wachsen Lupinen – für Kaffee und guten Boden
Jorge Vasquez und Beatrice Peter haben verschiedene Körnerleguminosen in der Fruchtfolge, unter anderem Lupinen. Die Proteinpflanzen bringen agronomische Vorteile und sind wertvolle Lebensmittel.