Thema: Konsum

Beim Tierwohl sind die Forderungen laut, aber das Portemonnaie schwach
Redaktorin Daniela Joder fragt sich, was in den Köpfen von Konsument(innen) vorgeht: Sie kaufen gerne billiges Fleisch und scheinen zu glauben, mit diesem Preis habe das Hühnchen mal über eine Weide spazieren können.
Fertig Schweizer Hafermüesli
Schweizer Speisehafer ist grundsätzlich rar und wurde durch die wetterbedingte schlechte Ernte letztes Jahr noch rarer. Das «z’Morge»-Müesli gibt es aktuell darum nur noch mit ausländischem Hafer. Aber auch dort ist die Situation unter anderem aufgrund der herrschenden Logistikkrise angespannt und die Preise hoch.
Die Emmentaler Schaukäserei schreibt wieder einmal schwarze Zahlen
Nach zahlreichen Jahren mit roten Zahlen, kann der Betrieb seinen Aktionärinnen und Aktionären trotz, oder auch wegen der Pandemie, einen positiven Jahresabschluss präsentieren.
Die Welt konsumiert mehr Fleisch
Seit den 1960er-Jahren ist die Fleischproduktion weltweit gestiegen. Ein Grossteil des Anstiegs ist auf Asien zurückzuführen. Während dort die Produktion 1961 bei rund 9 Millionen Tonnen lag, produzierte Asien 2018 bereits 143 Millionen Tonnen Fleisch.
Wieso wir uns übers Essen inszenieren
Warum kaufen und essen plötzlich so viele Menschen glutenfreie Lebensmittel, obwohl sie Gluten vertragen? Warum inszenieren sich immer mehr Menschen über die über die Art und Weise, wie sie sich ernähren? Und warum wird Ernährung immer mehr zum Bekenntnis? Die neue Funktionalität von Ernährung dreht sich nicht mehr nur um Aspekte wie Gesundheit und Nachhaltigkeit, sondern auch um persönlichen Nutzen, den man erlangt, wenn man Ernährung als Monstranz vor sich herträgt.
WWF kritisiert den Schönheitswahn bei Obst und Gemüse
In der Schweiz werden 330 Kilogramm Lebensmittel pro Person und Jahr verschwendet. Gründe dafür sind unter anderem nicht-normkonform gewachsene Gemüse oder Früchte und optische Ansprüche der Konsument(innen).
Debitkartendaten zeigen das Konsumverhalten im Ausland auf
Im Zeitalter der elektronischen Zahlungen können Tendenzen im Konsumverhalten per Kreditkartendaten beobachtet werden.
Reaktionen zum Bürger(innen)rat von «unnötig» bis «Chance»
Was beim Rat als Empfehlung für die Ernährungspolitik herauskommt, ist offen. Noch vor dem Start des Projekts mit einer grossen Breite beteiligter Organisationen gibt es Kritik von unterschiedlicher Seite.
Jetzt sagt die Schweizer Bevölkerung, wie die Ernährungspolitik aussehen soll
Ausgeloste Menschen setzen sich während Monaten mit Wissenschaft und Wertschöpfungskette auseinander, um Empfehlungen für die Politik auszuarbeiten. Diese ist bereits an Bord und es wird grössten Wert auf Ausgewogenheit und Transparenz gelegt.
Schweizer(innen) mögen Regionalprodukte – mehr als Bio
Laut einer repräsentativen Umfrage kaufen heute deutlich mehr Schweizerinnen und Schweizer Regionalprodukte und sind bereit, dafür mehr zu zahlen. Was sie darunter verstehen, ist allerdings fraglich.