Thema: Hofübergabe

Sind Kollektive die Bauernfamilien der Zukunft?
Es gibt in der Schweiz erste Betriebe, die von einer Gruppe statt einer Familie mit allfälligen Mitarbeitern geführt werden. Redaktorin Jil Schuller könnte sich vorstellen, dass die junge Generation in der Landwirtschaft darin eine gute Lösung findet.
Beat Schildknecht, macht lebenslanges Wohn- oder Nutzniessungsrecht für Eltern auf dem Hof Sinn?
Auf ein lebenslanges Wohnrecht sollten die Eltern bei der Hofübergabe verzichten, rät Beat Schildknecht. Denn später könnte es zum Verhängnis werden, sei es zwischenmenschlich oder wenn die Wohnung das Altersheim finanzieren muss.
Zu Besuch bei Daniel Erb, der Kartoffeln im Paradies anbaut
Daniel Erb vom Guetshof Paradies, Schlatt TG, zieht sich zurück. An der Mitgliederversammlung der Schweizerischen Kartoffelproduzenten demissionierte er nach rund 18 Jahren. In diesem Jahr baut er auf 20 ha Kartoffeln auf, auf 9 ha davon Frühkartoffeln.
Die Schweine passen zu Simon Bernhards Betrieb
Der Berner Simon Bernhard übernahm Anfang Jahr den elterlichen Betrieb und setzt auf Borstentiere. Trotz schwieriger Marktlage ist er mit Herzblut ein «Söieler» und hält am intensiven, aber wertschöpfungsstarken Betriebszweig fest.
«Die Pacht ist wie eine Beziehung – und bedingt Anstrengung»
Was kann man tun bei Konflikten mit der Verpächterschaft? Benjamin Pulver, Geschäftsführer des Schweizerischen Pächterverbands (SPV), hatte kürzlich an der Generalversammlung Tipps für die Mitglieder parat.
Die Geschwister Ruckli setzen auf Nachhaltigkeit in der Schweineproduktion
Gras in der Fütterung, ein unkonventionelles Gruppensäuge-System, temporäre Weidehaltung über den Sommer, Natursprung: Antonia und Gabriel Ruckli aus Sulz im Kanton Luzern setzen auf eine nachhaltige Schweineproduktion.
«Jetzt ist er Bauer und sagt, wie es geht», meint Fritz Burri über seinen Pächter
Seit einem Jahr pachtet Adrian Pulfer den Betrieb im bernischen Mamishaus von Fritz Burri. Letzterer wohnt im Stöckli, hilft aber auf dem Hof mit. Gerade was die Viehzucht anbelangt, schätzt der Pächter das Wissen seines Vorgängers.
Sarah Hell und Curdin Barandun haben einen Bergbetrieb gesucht und den Hof Miadi gefunden
Im Kanton Graubünden wurden die Umweltingenieurin und der Software-Entwickler bei ihrer Suche nach einem passenden Hof fündig. Die Übernahme wird sanft gestaltet, damit die Nachfolger vom Wissen ihrer Vorgänger profitieren können.
Patrick Schnyder und Svenja Luchsinger suchen einen Hof, der zu ihrer Alp passt
Der 26-Jährige wünscht sich einen Vollerwerbsbetrieb, auf dem er sich mit seiner Partnerin voll und ganz der Landwirtschaft widmen kann. Beide sind dafür gut vorbereitet und ausgebildet.
«Für die Hofübernahme sollte man sich seiner Ziele bewusst sein und keine Kompromisse eingehen»
Viele oft junge Menschen möchten sich den Traum eines eigenen Betriebs erfüllen. Markus von Gunten vom Inforama erklärt, wie man sich auf diesen grossen Schritt vorbereiten kann und woran zu denken sich lohnt.