Thema: Herdenschutz

Der Kanton Graubünden hat sein eigenes Herdenschutzhunde-Programm
Im Kanton Graubünden sind rund 400 Herdenschutzhunde im Einsatz. Um die 150 Tiere kommen aus dem kantonalen Herdenschutzhunde-Programm, welches in Graubünden seit zwei Jahren erfolgreich betrieben wird.
Im Kanton Glarus richten zwei Wolfsrudel Schäden an
Aufgrund von Nutztierschäden auf der Alp Gamperdun durch das Wolfsrudel aus dem St. Galler Calfeisental darf dieses Rudel durch die Glarner Wildhut reguliert werden. Des Weiteren hat der Kanton Glarus für das Kärpfrudel ein Gesuch zur Regualtion eingereicht, nachdem ein Kalb getötet wurde.
«Die Wildhüter werden nicht ausreichen, um die Wölfe unter Kontrolle zu bringen»
Der Schweizer Bauernverband appelliert an die Kantone: Sie sollten die gesetzliche Grundlage nutzen und nicht nur auf Zeit spielen. Es sei ausserdem die Umsetzung der Wolfsregulierung vorzubereiten.
Kora sucht ohne Scheuklappen nach wirksamen Massnahmen für Rinder und Wölfe
2022 ist das Projekt «Wolves and Cattle» der Stiftung Kora gestartet. Das Ziel ist ein konfliktarmes Zusammenleben von Wölfen und Nutztieren, v.a. Rindern. Es geht um effektive Massnahmen, Abschüsse von Wölfen sind kein Tabu.
Glarus Süd - Kalb von Wölfen getötet
Am Samstagmorgen (5.8.2023) wurde ein totes Kalb auf der Alp Ännetseeben (Glarus Süd) von der Wildhut als Wolfsriss bestätigt. Die Jagdbehörde steht mit der zuständigen Bundesbehörde in Kontakt, um das weitere Vorgehen zu klären.
Älplerin nach Rissen im Entlebuch: «Nichts und niemand ist gänzlich geschützt»
Grossraubtiere sorgen auch im Kanton Luzern weiterhin für Aufruhr. Betroffene fühlen sich hilflos, sagt Hella Schnider vom Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverband.
Vertreibt der Wolf die Schafe, droht Erosion in den Alpen
Alpen, auf denen kein Herdenschutz möglich ist, sollen aufgegeben werden, so die neueste Forderung aus Naturschutzkreisen. Das hätte aber auch Konsequenzen für die Erosion – und damit die Sicherheit im Tal.
Der Konsens gegen weite «alpine Brachen» bekommt Risse
Der Wolf sei für Nutztiere ungefährlich, hiess es noch vor ein paar Jahren. Jetzt ist von der Aufgabe ganzer Schafalpen die Rede, die Rotkäppchen-Geschichte wird wahr. Redaktor Peter Walthard findet: Das ging aber schnell.
Das Geforderte soll beim Herdenschutz auch bezahlt werden
Mit den gestoppten Zahlungen für Herdenschutzzäune beschäftigt sich nun die Schwyzer Politik. Das Bafu bemühe sich zusammen mit der Branche um eine Lösung.
Mutterkühe und Wanderer: Abstand gibt Sicherheit
Mit einigen einfachen Verhaltensregeln lassen sich unliebsame Begegnungen zwischen Kühen und Bergtouristen vermeiden.