Thema: Herdenschutz

Herdenschutzhunde, die Hüter der Herden
Herdenschutzhunde sind auf vielen Alpen unersetzlich. Doch der Einsatz kann die Tiere ans Limit bringen.
Nicht jeder Betrieb bekommt einen Herdenschutzhund
Ohne Herdenschutzhunde müssten viele Alpen aufgegeben werden. Doch die ganzjährige Haltung der Arbeitshunde ist nicht für jeden Betrieb geeignet.
«Jeder Wolf kostet 100'000 Franken»
An der Generalversammlung Vereinigung zum Schutz von Jagd- und Nutztieren vor Grossraubtieren in der Zentralschweiz (VSvGZ) wurde zum Kampf gegen Grossraubtiere aufgerufen.
So werden die neuen vier Millionen Franken für den Herdenschutz 2023 eingesetzt
Um Schäden an Nutztieren zu reduzieren, stellt der Bund für die Alpsaison 2023 erneut zusätzliches Geld für Herdenschutz-Massnahmen zur Verfügung. Unterstützt werden etwa Zäune auch im LN-Gebiet und Notfallsets der Kantone.
Kommt es zu einem Riss, hilft die Wolfswehr
Der Bündner Bauernverband unterstützt die regionalen Bauernverbände beim Aufbau von Wolfswehren. Diese haben die Funktion, Heim- und Alpbetriebe im Falle eines Wolfsübergriffs auf deren Herden zu unterstützen.
Die Landwirtschaftsdirektoren stellen weitgehende Forderungen zum Wolf
In Anwesenheit von Bundesrat Albert Rösti verlangten die Landwirtschaftsdirektoren eine niedrigere Abschussschwelle, eine vollständige Übernahme der Kosten für den Herdenschutz und eine neue Definition der «Schützbarkeit».
Ausdehnung der Hunderassen für den Herdenschutz beantragt
Die Konferenz der Landwirtschaftsämter der Zentralschweiz (KOLAS-Zentralschweiz) und der Zentralschweizer Bauernbund beantragen beim Bundesamt für Umwelt eine Ausdehnung der zugelassenen Hunderassen für den Herdenschutz auf Bundesebene.
Nur 20 Prozent der Schwyzer Kleinviehalpen sind zumutbar schützbar
Im Kanton Schwyz arbeiten Älpler und Fachleute intensiv am Herdenschutz. Viel deutet darauf hin, dass schützbare Alpen zukünftig finanziell bedeutend stärker unterstützt werden.
Die Schwyzer Älpler sprechen sich für den SBV-Beitrag aus
Gute Schafhirten zu finden, wird infolge der vermehrten Wolfspräsenz immer schwieriger. Das wird zukünftig auch im Kanton Schwyz eine Herausforderung.
Der Gemeindepräsident räumt auch den Schnee und bildet Herdenschutzhunde aus
Landwirt Karl Betschart ist seit Anfang Jahr Präsident von Riemenstalden, der bevölkerungsmässig kleinsten Gemeinde des Kantons Schwyz. Mit 23 hat er den elterlichen Betrieb übernommen und hält zusammen mit seiner Frau 90 Mutterschafe.