Thema: Gewässer

«Absurder Mechanismus» bei der Bewertung von Chlorothalonil-Metaboliten
Die Berichte der Bundesämter zum Pflanzenschutzmittel Chlorothalonil sind widersprüchlich. Man handelt mehr aus Vorsicht als aufgrund wissenschaftlicher Beweise.
Woher kommt das Chlorothalonil im Grundwasser?
Neben der Gefährlichkeit von Chlorothalonil und seinen Metaboliten gibt auch die Herkunft von Verunreinigungen mit Chlorothalonil zu reden. Wir haben nachgeforscht.
Bafu: 14'000 Tonnen Plastikabfall landet pro Jahr in der Natur
Nach einer Schätzung des Bafu gelangen pro Jahr rund 14'000 Tonnen Kunststoffe in Schweizer Böden und Gewässer. Hauptverantwortlich sind dafür der Reifenabrieb und das Littering, nur wenig kommt aus der Landwirtschaft.
4 Tipps gegen Nitrat-Auswaschungen im Feldgemüsebau
Eine angepasste Bewirtschaftung von Freiland-Gemüse kann gemäss Agrarforschung Schweiz die Menge ausgewaschenen Stickstoffs in Form von Nitrat reduzieren.
Bafu: Grenzwerte für Chlorothalonil-Metaboliten grossflächig überschritten
Gemäss dem Bundesamt für Umwelt ist das Grundwasser in rund die Hälfte der Kantone mit Chlorothalonil-Metaboliten in zu grosser Konzentration belastet.
Bundesrat will DGVE pro Hektare reduzieren - das hat unerwünschte Nebeneffekte
Der Bundesrat fordert mit der AP 22+ eine Reduktion der maximalen DGVE-Zahlen pro Hektare von 3 auf 2,5. Das wird laut Experten im intensiven Grünland-Betrieben zu Nährstoff-Mangel und erhöhtem Kunstdünger-Zukauf führen.
Schlauch geplatzt: Gülle landet im Bach
Im Kanton St. Gallen wurde ein Dorfbach verunreinigt, vermutlich wegen eines defekten Gülleschlauchs.
Würzige Kresse aus Biodiversitäts-Hotspot
Brunnenkresse wächst wild in Bächen. Westlich von Roggwil-Wynau BE wird sie aber gezielt angebaut, in einem in der Schweiz einzigartigen System. Damit erhält sich eine Tradition, die perfekt in die heutige Zeit passt: lokaler Anbau, ohne Pestizideinsatz, kurze Wertschöpfungskette.
Neue Grenzwerte für Pestizide und erstmals überhaupt für Medikamente
Ab dem 1. April 2020 gelten für diverse Wirkstoffe und drei Medikamente neue Höchstwerte für Gewässer, aus denen Trinkwasser gewonnen wird. In anderen Wasserläufen steigt hingegen die zulässige Höchstkonzentration gewisser Pestizide.
Erhöhung der PSM-Grenzwerte teilweise abgeblasen
Über eine Departementsverordnug soll Bundesrätin Sommaruga gegen die umstrittenen wirkstoffspezifischen Grenzwerte im Gewässerschutz vorgehen.