Thema: Getreide

«Für eine starke Erhöhung der Getreidepreise gibt es schlicht keinen Markt»
Der Dachverband Schweizerischer Müller betont, auch für die Verarbeiter seien die Kosten gestiegen. Ausserdem entgehe ihnen wegen Importen von Halbfertigprodukten jedes Jahr eine Wertschöpfung von knapp 5 Millionen Franken.
Die Getreidepreise steigen um weitere Fr. 1.- bis 1.50/dt
Swiss Granum informiert über die Herbstrichtpreise für Brotgetreide und spricht von einem Konsens und einem gemeinsamen Einsatz für die Produktion von Schweizer Getreide.
«Die meisten Bauernfamilien können ihr Einkommen nicht sichern»
Der Berner Bauernverband fordert auf breiter Front tiefere Margen und höhere Produzentenpreise. Auch erwarte man, dass die geplante Kürzung der Versorgungssicherheitsbeiträge reduziert wird.
«Fr. 100.-/dt für Brotweizen wäre ein fairer Preis»
Dafür, dass der Getreidepreis aktuell alles andere als kostendeckend ist, macht Uniterre Abnehmer und Politik verantwortlich. Fr. 25.- mehr pro Haushalt und Jahr für Brot auszugeben, sei als Einsatz für die bäuerliche Landwirtschaft kein Luxus.
«Jede Winterweizen-Sorte bewegte sich im Zuschlagsbereich»
Dieses Jahr schliessen die meisten Sorten in den Kleinparzellenversuchen des Forums Ackerbau sehr gut ab. Die absoluten Spitzenreiter im Bezug auf den Proteingehalt sind Runal und Piznair.
In Äthiopien arbeiten 540 Familien für 180 Hektaren Weizen
Dank Zweig- und Nebenkanälen fliesst nun Wasser durch eigentlich fruchtbare Regionen Äthiopiens. Das macht für unzählige Familien einen massgebenden Unterschied.
Swiss Granum erwartet weniger Brotweizen aber durchschnittlich viel Gerste und Raps
Von den geschätzten 375'000 bis 405'000 Tonnen Brotweizen soll der grösste Teil backfähig sein, prognostiziert die Branchenorganisation. Bei Gerste und Raps wuchs die Anbaufläche, der Gesamtertrag im Vergleich zu 2020 aber nicht.
«Die Bedingungen waren bis auf das Niederschlagsdefizit günstig»
Trotz der Dürreperiode im Frühjahr waren die Resultate der diesjährigen Winterweizensorten-Versuche zufriedenstellend. Auch die Erträge sind 2022 deutlich besser ausgefallen als 2021, wie Swissgranum verkündet.
«Bei uns gilt ein Handschlag noch»
Seit über 100 Jahren ist die Kofmel-Mühle im Besitz der Familie. Die vierte Generation führt jetzt den Betrieb. Die Zusammenarbeit mit den Lieferanten beruht auf Vertrauen und Wohlwollen.
Überlastete Frachthäfen in Australien – der Grund sind die Rekordernten bei Getreide
Die Getreideernten liegen am Kai in Melbourne und können nicht verschifft werden. Die Farmer warten derweil lange auf bestellte Maschinen.