Thema: Getreide

Fürs Getreide kommt die Sonne heuer zu spät
Tiefe Erträge und Hektolitergewichte sowie Mykotoxine prägen die Ernte, Umbrüche den Markt. 2024 ist definitiv kein gutes Getreidejahr, das bestätigen Sammelstellen und Lohnunternehmer.
Pestizidfreier Weizen: «Anspruchsvoll», aber trotz Nässe nicht am Anschlag
Dem ständig nassen Wetters zum Trotz sieht der pestizidfreie Weizen vielerorts gut aus. Die Nachfrage ist riesig, sagt Reto Ryser von IP-Suisse. Und er erklärt, worauf es beim Schritt von Extenso hin zu Pestizidfrei ankommt.
Nach der Ernte ist vor der Saat: Diese Ackerkulturen sind für 2025 gesucht
Laut Branchenorganisation besteht für Futterweizen, Körnermais, Raps, Sonnenblumen, Futtersoja und Ackerbohnen ein grosses Absatzpotenzial.
Nach dem Dreschen keine Zeit verlieren und Stoppeln sofort wieder begrünen
Simon Bernhard setzt auf seinem Betrieb die Anforderungen für den Beitrag «Angemessene Bedeckung des Bodens» um. Mittels Direktsaat kann er sofort nach der Getreideernte eine Gründüngung einsäen. Dieses Verfahren ist arbeitseffizient und kostengünstig.
Die Gerstenernte 2024 ist «katastrophal»
Sowohl Erträge als auch Qualität der diesjährigen Gerstenposten liegen weit unter dem Durchschnitt. Bisher ein Lichtblick in der Ostschweiz ist der erste Raps.
«Die Felder sind zum Teil erschreckend stark verunkrautet» – was tun?
Die schwierigen Bedingungen haben im Getreide Spuren hinterlassen, z. B. in Form von Klebern und Windhalm. Teilweise habe die Ernte der Gerste viermal länger gedauert als üblich und gewisse Parzellen seien nicht dreschbar, berichtet ein Lohnunternehmer.
Getreidebau im Berggebiet wie anno dazumal
Kulturen wie Roll- oder Perlgerste, Braugerste, Lupinen und Ackerbohnen sollen sich im Berggebiet wieder etablieren. Die Wiederbelebung der Kulturen bringe laut Projekt neue Absatzmöglichkeiten und Einkommensquellen für die Landwirte.
«Endlich die Gerste fertig dreschen können»
Es geht nur langsam voran mit dem Dreschen. Auch wenn man, wie Marc Peter, Landwirt aus Wiesendangen, dranbleibt.
Auch der Boden braucht mal eine Kur
Eine Bodenverdichtung kann jahrelange Ertragsreduktionen zur Folge haben. Doch wie kann dieser entgegengewirkt werden?
Weniger Bio-Brotgetreide wurde angebaut
Für Weizen und Roggen gibt es mehr, der Preis für Dinkel sinkt. Die Inlandproduktion soll attraktiv bleiben.