Thema: Futterbau

Intensiv genutzte Wiesen leiden mehr als artenreiche Bestände
Dürregeplagte Bestände erholen sich zum Teil besser, als man meinen könnte. Teilweise kann sogar eine Ertragskompensation bei der Nutzung im Herbst beobachtet werden, sodass der Jahresertrag nicht ganz so tief ausfällt wie im Sommer vermutet.
Während an einem Standort von einem «guten Jahr» gesprochen wird, ist anderswo das Gegenteil der Fall
Die Dauerbrenner Schnitthöhe, Schnittzeitpunkt, Ungräser und Weidesystem waren Bestandteil der diesjährigen AGFF-Tagung im st.-gallischen Benken.
Die Leiser AG sät Mais auf Dämmen
Am Feldtag in Oberwil bei Büren BE präsentierte die A. Leiser Maschinen und Fahrzeuge AG die neusten Entwicklungen der Marken Güttler und Evers. Dabei wurde auch gezeigt, wie man Mais als Dammkultur anbaut. Das Verfahren hat pflanzenbauliche Vorteile.
«Mit Weiden ist punkto Milchleistung viel heraus zu holen»
Die Umsetzung der neuen Bio-Regelungen ist eine Herausforderung. Verschärft wird dies durch die Trockenheit und gestiegenen Preise.
«Wir werden den Futterbau auf die neuen klimatischen Bedingungen ausrichten müssen»
Juli und August waren in den meisten Regionen zu trocken. Willi Gut rät, Wiesen und Weiden jetzt zu kontrollieren und allenfalls einzugreifen.
Extreme Trockenheit kann die Schweiz 30 bis 40 Prozent der Grünlanderträge kosten
Wie viel Wiesen, Weiden und insbesondere Kunstwiesen hergeben, hängt hierzulande stark von der sommerlichen Wasserknappheit ab. In ungünstigen Jahren müsse man mit bis zu 1,2 Millionen Tonnen weniger Trockensubstanz beim Raufutter rechnen.
Bei Trockenheit breitet sich die Borstenhirse aus
Die Gräser leiden unter der Sommertrockenheit. Hirsen und andere Lückenfüller freuen sich darüber. Sie erhalten dadurch genügend Licht und Wärme zum Keimen. Die effizienteste und einfachste Massnahme ist die Anpassung der Schnitthöhe.
Sorghum hat viel Potenzial als mögliches Futtermittel in trockenen Zeiten
Das afrikanische Süssgras Hirse oder Sorghum kann bei einer Dürre wie der aktuellen eine Alternative zu Gras und Mais darstellen und hat Potenzial bei Futtermittelmangel. Das Forschungszentrum Agroscope testete seine Eignung als Wiederkäuer-Futter.
Im Aargau müssen Betriebe wegen der Trockenheit auf Winterfütterung umstellen
Der Aargau ist von der Trockenheit teilweise stark betroffen. Das Gras wächst nicht mehr, im Fricktal müssen Betriebe darum ihren Kühen die Wintervorräte verfüttern.
Anpassungsfähige Wiesenpflanzen sind gefragt
Durch zunehmend veränderte Niederschlagsmengen, ungünstiger Sommerverteilung oder veränderter Jahrestemperatur sind gewisse Wiesenstandorte nicht mehr Raigrasfähig und sollten daher neu beurteilt werden.