Thema: BLW

Fusion Landschaftsqualität und Vernetzung: Was bleibt? Was kommt?
Auf 2027 werden Landschaftsqualitäts- und Vernetzungsprojekte zusammengelegt und im Landwirtschaftsgesetz unter Artikel 76 e LwG Beiträge für «regionale Biodiversität (heute Vernetzung) und Landschaftsqualität» abgehandelt werden. Dabei zeigt sich einmal mehr, dass es einfacher ist, neue Gesetze und Verordnungen zu kreieren, als diese abzuschaffen oder wie in diesem Fall zu fusionieren.
Administrative Vereinfachung: BLW sucht Ideen für neue Agrarpolitik
Das BLW hat sich die administrative Vereinfachung auf die Fahnen geschrieben. Derzeit muss sich die Landwirtschaft aber mit punktuellen Massnahmen begnügen. Ein grosser Wurf ist frühestens mit der Agrarpolitik 2030 zu erwarten.
655 Millionen für Strukturverbesserungen und soziale Begleitmassnahmen
Im Jahr 2022 genehmigte der Bund 1168 neue Projekte zu Strukturverbesserungen. Besonders gefördert wurden das Berggebiet und die Randregionen.
«Wir müssen uns langfristig überlegen, wie man Kälber hält»
Beat Hauser von der IP-Suisse will über Kälberställe reden. Das BLW bleibt bei seinem Standpunkt, dass RAUS für Kälber genügend ist, und hält das bisherige Engagement für ausreichend.
Das Butter-Importkontigent wird um 500 Tonnen erhöht
Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) erhöht nach einem Antrag der Branchenorganisation Milch (BOM) das Zollkontingent Butter zum zweiten Mal im laufenden Jahr. Die zusätzliche Importmenge beträgt 500 Tonnen Butter.
2000 Hektaren Mais sind im Kanton St. Gallen vom Anbauverbot betroffen
Der Maiswuzelbohrer breitet sich trotz Anbauverbot von Mais nach Mais immer weiter aus. Im Kanton St. Gallen fordern der Leiter des Landwirtschaftsamts und betroffene Bauern vom Bund ein Umdenken bei der heutigen Regelung.
In Luzern ist Mais auf Mais weiterhin erlaubt – mit einer Ausnahme
Mit einem Pilotprojekt umgehen die Luzerner Landwirte die Massnahmen des Bundes zur Bekämpfung des Maiswurzelbohrers. Basel ist skeptisch.
Grundeigentümer werden auf die Zeit nach 2025 vertröstet
Der Verein zum Schutz des landwirtschaftlichen Grundeigentums klagt seit Jahren über Nachteile bei der Schätzung des Ertragswerts. Das BLW stellt eine Korrektur in Aussicht – aber nicht vor 2025.
Das Pferd soll weiterhin zur Landwirtschaft gehören
Die Pferdebranche befürchtet, dass das Pferd seinen Status als landwirtschaftliches Nutztier verliert. Das hätte für viele Bauernfamilien weitreichende Konsequenzen.
«Wir Bäuerinnen und Bauern werden als Versuchsbetriebe missbraucht»
Unser Gastautor Sepp Sennhauser hat genug von den Hauruck-Übungen des BLW auf Kosten der produzierenden Landwirtschaft. Er erachtet es als Aufgabe von Agroscope, FiBL und der kantonalen Beratungsdienste, neue Massnahmen vor deren Einführung zuerst auf Praxistauglichkeit zu prüfen.