Thema: Biodiversität

«Ja wir wollen, wir müssen»: Naturschutz will mit Wirtschaft zusammenspannen
Die Wirtschaft sei in Sachen Naturschutz weiter als die Politik, so der Tenor bei BirdLife. Nach dem Vorbild des deutschen Naturschutzbundes fasst man Partnerschaften z. B. mit dem Detailhandel ins Auge.
Von 87 % aller Böden weiss man fast nichts
Die Schweiz verliert und verbaut jährlich eine Fläche von 18 Quadratkilometern. Über die betroffenen Böden weiss man häufig sehr wenig.
Die Pflicht zu 3,5 Prozent Acker-BFF tritt erst 2025 in Kraft
Die Mehrheit des Nationalrats stimmt zu, die bereits beschlossene Massnahme erst ein Jahr später in Kraft zu setzen. Ausserdem soll sie gemäss der Motionärin breiter gefasst werden.
Nationalrat verschiebt 3,5 Prozent Acker-BFF um ein Jahr auf Januar 2025
Der Nationalrat hat eine Motion von Ständerätin Esther Friedli (SVP/SG) angenommen. Diese fordert eine Verschiebung der 3,5 Prozent Biodiversitätsförderflächen auf Ackerland um ein Jahr auf Januar 2025 und gleichzeitig die Prüfung weiterer Massnahmen. Die Abstimmung endete klar mit 119 zu 68 Stimmen – gegen den Willen von SP, Grünen und GLP.
Labyrinth aus Pufferstreifen erschwert die Bewirtschaftung
Anders als in anderen Zentralschweizer Kantonen sind die Gewässerräume im Kanton Nidwalden bereits ausgeschieden.
Neues auf einen Blick – das ändert bei Biodiversitäts-Beiträgen
Für verschiedene BFF sinken die QI-Beiträge, gleichzeitig werden Direktbegrünungen zur Aufwertung empfohlen. Neuerungen gibt es auch zur Pflege von Nützlingsstreifen und Uferwiesen.
BFF so aufwerten, dass die Qualität II auch bleibt
Direktbegrünungen sollen Standard-Saatgut vorgezogen werden. Landwirt Daniel Häberli hat 2023 gute Erfahrungen damit gemacht. Das Verfahren sei einfach umzusetzen.
«Bundesrat soll Gas geben», findet Nationalrat Manuel Strupler
Die Thurgauer Bauern verlieren durch die Änderungen im Beitragswesen 1 Million Franken. Viele ärgern sich zudem über die 3,5 % Acker-Biodiversitätsfläche. Nationalrat Manuel Strupler ist optimistisch, dass die Räte einer Verschiebung auf 2025 zustimmen werden. Der Bundesrat müsse halt dann rasch die entsprechende Verordnung ändern.
Jetzt ist es zu spät, die 3,5 % Acker-BFF zu verschieben
Die Einführung der 3,5 % Acker-BFF per 1. Januar 2024 muss eingehalten werden, finden unsere Gastautoren. Die meisten hätten bereits entsprechend gesät oder eingeplant und für eine Verschiebung, wie sie in der Wintersession gefordert wird, sei es zu spät.
Es wird eng für die Stadtbauern in Winterthur
Vier Politikerinnen in Winterthur wollen mit geänderten Pachtverträgen Ökologie erzwingen.