Politik & Märkte
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Die «Landwirtschafts-Session» mit vielen Traktanden zur Agrar- und Ernährungs-Politik
Die Eidgenössischen Räte absolvieren ab heute bis 16. Dezember 2022 eine «Landwirtschafts-Session» mit vielen Traktanden zur Agrar- und Ernährungs-Politik: Von der Moratoriums-Ausnahme für GVO über die Regulierung des Wolfs-Bestandes, die Milch- und Käseproduktion sowie die Parlamentarische Initiative 19.475 bis zu einem «Mini-Paket» der AP22+. «die grüne» berichtet laufend über diese Themen.
Sind Frauen in der Landwirtschaft sozial abgesichert?
Nur noch 4 Prozent der Frauen in der Landwirtschaft haben gemäss der neuen BLW-Studie keinerlei soziale Absicherung. Klingt gut, wirft aber Fragen auf. Denn im Herbst 2021 war von 70 Prozent ohne Absicherung die Rede. Eine Spurensuche.
Kantonale Landwirtschaftsdirektoren fordern von Bundesrat Parmelin Mitsprache bei der Agrarpolitik
Die Konferenz der kantonalen Landwirtschaftsdirektoren LDK will die Landwirtschafts- und Ernährungs-Politik der Zukunft aktiv mitgestalten. Deshalb fordert die LDK von Bundesrat Guy Parmelin Einsitz im Steuerungsausschuss für die AP 2030. Zudem verlangt die LDK Nachbesserungen beim Verordnungspaket zur Umsetzung der pa.Iv. 19.475 und verlangt griffigere Massnahmen für die wirksame Regulation der Wolfbestände.
Schweizer Bauernverband SBV schlägt die Pflöcke ein für die Eidgenössischen Wahlen 2023
Die Delegiertenversammlung des Schweizer Bauernverbandes war einmal mehr hochpolitisch: Der SBV bereitet sich auf die Wintersession 2022 der eidgenössischen Räte mit einer rekordhohen Zahl Landwirtschafts-Traktanden vor – und auf die Nationalrats-/Ständerats-Wahlen 2023. Zudem verlieh der Bauernverband die SBV-Medienpreise 2022.
Studie vom Schweizer Tierschutz STS zur Label-Abzockerei von Migros und Coop
Die Marktmacht von Migros und Coop verhindert den Wettbewerb im Label-Fleischmarkt. Das zeigt eine Studie vom Schweizer Tierschutz STS. Die künstlich hohen Preisdifferenzen von Label- und Bio-Fleisch zu konventionellem Fleisch müssen zu Gunsten der Landwirte kräftig gesenkt werden.
Bevölkerung gibt der Schweizer Landwirtschaft im Agrarbericht 2022 gute Noten
Die Bevölkerung gibt der Schweizer Landwirtschaft in einer Umfrage gute Noten. Die im Agrarbericht 2022 des Bundesamtes für Landwirtschaft BLW publizierten «Einschätzungen der Bevölkerung über die Schweizer Landwirtschaft» führte das Forschungsinstitut gfs-zürich durch. Ein Resultat ist auch: Die Ernährungssicherheit wird in Krisenzeiten wichtiger.
Bio Suisse schreibt wegen Migros-Fehlstart 2022 eine dunkelrote Null und 2023 eine schwarze Null
Wegen dem Fehlstart der Migros mit Bio-Suisse-Produkten wird der Bio-Dachverband 2023 statt 16,5 Millionen Franken Lizenz- und Markennutzungsgebühren nur 13 Millionen einnehmen. Deshalb muss Bio Suisse Reserven auflösen und 1,5 Millionen Franken einsparen, unter anderem bei der Fernsehwerbung und Online-Kampagnen. Nach dem Jahresabschluss 2022 mit einer dunkelroten Null soll 2023 eine schwarze Null stehen.
IP-Suisse erlebt 2022 einen gewaltigen Wachstums-Schub von 10,6 Prozent
Mit einem Umsatz von 110 Millionen Franken erlebt IP-Suisse 2022 einen gewaltigen Wachstums-Schub von +10,6 Prozent und sogar +16,9 Prozent beim Jahresgewinn. An der Delegiertenversammlung 2022 der Schweizerischen Vereinigung integriert produzierender Bauern und Bäuerinnen wurden aber die hohen Gewinne der Detailhändler Migros und Coop sowie von Discounter Denner kritisiert.
Grand Prix Bio Suisse 2022 für das «Getreide-Abo» von Pascale und Jürg Strauss aus Rickenbach ZH
Für ihr «Getreide-Abo» sind die jungen Landwirte Pascale und Jürg Strauss aus Rickenbach ZH mit dem Grand Prix Bio Suisse 2022 ausgezeichnet worden. Der Preis steht für innovative und nachhaltige Projekte der Bio-Branche in der Schweiz und ist mit 10’000 Franken dotiert.
IP-Suisse-Geschäftsführer Christophe Eggenschwiler hat Respekt vor seiner neuen Aufgabe
Christophe Eggenschwiler ist seit Juli 2022 neuer Geschäftsführer von IP-Suisse. Im Interview erklärt Eggenschwiler, dass die grossen Fussspuren von IP-Suisse-Gründungsmitglied Fritz Rothen den Vorteil haben, dass er diese sieht. Der zweisprachige Jurassier zeigt Respekt vor seiner neuen Aufgabe, hat aber keine Angst davor.