Samuel Otti

s.otti@bauernzeitung.ch

Ein landwirtschaftlicher Praktiker mit Sinn für Theorie. Der erfahrene Biolandwirt hat den Marktstand gegen den Bildschirm im Redaktionsbüro ausgetauscht. Bei Marktthemen ist seine Feder besonders spitz.

Alle Beiträge von Samuel Otti

  • Gemüsekulturen verursachen nicht immer die gleichen Kosten und können darum keinen fixen Preis haben. Damit verliert der Produzent an Wertschöpfung.

    Gemüsebau: Wenn jeder für sich kämpft, gewinnt der Handel

    Der Streit um langfristige Fixpreisverträge zeigt ein Grundproblem im Gemüsebau: viele einzelne Produzenten stehen wenigen, mächtigen Abnehmern gegenüber. Wie viel Solidarität braucht es, damit daraus kein ruinöser Verdrängungskampf wird?
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  • Mit Fixpreisverträgen besteht eine grosse Gefahr, dass sich Tiefstpreise etablieren und die Gemüseproduzenten sehr viel Wertschöpfung verlieren.

    Fixpreise im Gemüsebau: VSGP warnt vor tiefen Offerten und vollem Risiko

    Der VSGP warnt seine Mitglieder vor Ausschreibungen mit tiefen Fixpreisen. Auf Anfrage erklärt die Migros, warum – je nachdem – Qualitäten, Mengen und Preise temporär vereinbart würden.
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  • Lanz-Bulldog-Traktoren jeden Alters und in verschiedenen Ausführungen waren eine der Attraktionen am Traktorenfest in Guntmadingen.

    Traktorenfest in Guntmadingen: Feuerverbot liess Dampfmaschinen kalt bleiben

    Dumpfe Einzylinderschläge, blank polierte Hürlimann und Bührer, rauchende Lanz Bulldogs und Menschen, die gespannt auf den nächsten Motorstart warteten: Das Traktorenfest in Guntmadingen SH lockte tausende Fans an.
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  • Am Morgen früh holt Daniela Vögeli die Kühe von der Nachtweide. Die Tiere finden trotz der Dürre noch immer etwas zum Fressen, müssen aber im Stall nachgefüttert werden.

    Mit 40 von der Automatikerin zur Agronomiestudentin: das zweite Berufsleben von Daniela Vögeli

    Automatikerin, dreifache Mutter, angehende Agronomin: Daniela Vögeli beginnt mit 40 Jahren ein Studium an der HAFL. Im Porträt erzählt sie, wie ein Garten in Ipsach BE ihr Leben veränderte.
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  • Gute Ernten, volle Lager und der Importdruck wirken sich auf die Biofarm-Anbauplanung 2027 aus. Die Nachfrage bei gewissen einheimischen Produkten entwickelt sich nicht wie gewünscht.

    Biofarm-Anbau 2027: Raps gestoppt, Chancen bei Getreide und Hafer nutzen

    Die Biofarm Genossenschaft appelliert an ihre Produzentinnen und Produzenten, den Anbau für die Ernte 2027 sorgfältig zu planen. Hohe Lagerbestände bremsen den Anbau – Chancen bieten vor allem Getreide, Hafer und ausgewählte Spezialkulturen.
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  • Alexandra mit Elias, Laurin und Mirco Städler vom Städlerhof in Muldain, einer Fraktion der Gemeinde Vaz/Obervaz GR. Der Weidemilchbetrieb umfasst 27 ha und liegt auf 1250 m ü. M in der Bergzone 3.

    Weidekuh im Berggebiet: Warum Jerseys und mobiler Melkstand sich auszahlen

    Als Mirco Städler 2019 den Bergbetrieb in Muldain GR ausserfamiliär übernahm, stellte er von einer leistungsorientierten Milchproduktion mit hohem Kraftfuttereinsatz auf einen Bio-Weidemilchbetrieb um.
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  • Urs Sturzenegger, bei seinen Kühen auf der Weide, hat in Mörschwil SG eine sehr schöne Aussicht über den Bodensee.

    «Die Milch soll auf der Weide entstehen», sagt Urs Sturzenegger aus Mörschwil

    Mit saisonaler Abkalbung, Kiwi-Cross-Kühen und automatischem Weide-Gate richtet der Betrieb im Kanton St. Gallen alles aufs Gras aus – und zeigt, wie Trockenheit das Weidesystem früh lenkt.
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  • Gad Günter auf der Pachtlandparzelle in Thunstetten, wo sich der Einschneidkabis gut entwickelt. Der schwere Boden hat ein grosses Wasserrückhaltevermögen.

    «Vollgas Bio» – Der Berner Gad Günter setzt auf verschiedene Standbeine

    Ackerbau, Mutterkühe, Bio-Weidebeef, Legehennen und Junghennenaufzucht: Beim Bauern aus dem bernischen Oberaargau tragen mehrere Betriebszweige gemeinsam das wirtschaftliche Risiko.
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  • Christian und Otto Mollet, anfangs Juli im fast dreschreifen Winterweizen der Sorte Rosatch, den sie als Saatzüchter für die SEMAG produzieren.

    «Wir müssen lernen, mit diesen Bedingungen zu arbeiten», sagt Bucheggberger Bauer Christian Mollet

    Die Sonne brennt auch auf die Felder im solothurnischen Bucheggberg. Seit Wochen fällt kaum nennenswerter Regen, die Böden trocknen aus und die Kulturen geraten zunehmend unter Stress. Für Otto und Christian Mollet aus Gossliwil ist diese Situation längst keine Ausnahme mehr.
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  • Der Landwirt Jürg Müller ist ein erfahrener und fachkundiger Älpler. Er betreut seine Tiere verantwortungsvoll und mit Leidenschaft.

    Wenn auf der Alp kein Gras wächst, kommen Älpler an ihre Grenzen

    Auf den Juraweiden oberhalb von Saint-Cergue VD kämpft Älpler Jürg Müller mit den Folgen eines aussergewöhnlich trockenen Sommers. Das Gras wächst kaum noch, die Milchleistung der Kühe ist eingebrochen und zusätzliches Futter muss mühsam auf die Alp gebracht werden.
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