Renate Hodel, LID
Alle Beiträge von Renate Hodel, LID

Offene Türen als Betriebszweig
Die Familie Jordi betreibt ihren Hof in unmittelbarer Nähe zur Stadt Basel. Ruhig ist es da selten. Das liegt nicht nur an den Tieren oder lauten Maschinen. Der Betrieb liegt mitten in einem Naherholungsgebiet der urbanen Bevölkerung. Bei so vielen Besucherinnen und Besuchern sind Transparenz und ein offener Dialog unabdingbar.
3 + 1 gleich Berufsbildung für die Zukunft
Die Welt entwickelt sich und wird beispielsweise digitaler oder – zum Teil bewusst – in eine nachhaltigere Richtung gelenkt. Diesem steten Wandel müssen auch die hiesigen Berufslehren Rechnung tragen und sich mit verändern. Derzeit werden die Landwirtschaftsberufe für die Zukunft fit gemacht.
«Unsriger» Reis aus dem Maggiadelta
Im Maggiadelta am Lago Maggiore wächst seit über 20 Jahren Reis. Und obwohl das Tessin als die Sonnenstube der Schweiz gilt, müssen sich die Reiskörner beim Reifen beeilen. Das grössere Problem ist aber der Unkrautdruck.
Werden Teigwaren zum Luxusgut?
Die Hartweizenpreise waren in den letzten 10 Jahren nie so hoch wie jetzt. Die wetterbedingt schlechten Ernten in diesem Jahr haben die Situation weiter verschärft. Teigwarenhersteller läuten die Alarmglocken und befürchten einen erheblichen Versorgungsengpass. Auch in der Schweiz herrscht Verunsicherung.
Bei Familie Schweizer sind die Truthähne auf Diät
Vor gut einem Jahr haben Marlene und Bruno Schweizer die erste Schweizer Bio-Trutenzucht lanciert. Auf weiter Flur allein mit ihrem Unterfangen und ohne jedwede Erfahrungswerte von anderen Betrieben, tasten sie sich langsam an ihr Idealziel von jährlich 3’000 ausgebrüteten und aufgezogenen Küken heran. «Learning by doing» ist das Motto – unter anderem auch bei der Fütterung der Hähne.
Schweizer Zuckerfabriken könnten mehr produzieren
Die Zuckerernte fällt zwar unterdurchschnittlich aus, angesichts der schwierigen Bedingungen für Ackerkulturen aber nicht so schlecht wie zuerst befürchtet. Dennoch könnten sowohl das Zuckerwerk in Aarberg wie auch das Zuckerwerk in Frauenfeld mehr Zuckerrüben verarbeiten.
Reisanbau zugunsten der Natur
Nassreisanbau ist nur für wenige Schweizer Produzentinnen und Produzenten eine Option. Gewinner der temporär gefluteten Flächen ist vor allem die Tier- und Pflanzenwelt – genau darum wagen es einige trotzdem. Dieses Jahr machte es ihnen das Wetter aber besonders schwer.
Trotz höheren Gemüsepreisen gab es wenig Reklamationen von der Kundschaft
Gemüse aus der Region nach Hause geliefert: Gemüseabos sind im Trend. Dieses Jahr forderten eine tiefe Ernte und hohe Preise die Anbieter heraus.
Schweiz-EU-Diskurs mit positiven Bildern besetzen
Viele Bereiche der Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft sind auf gute Beziehungen mit der Europäischen Union angewiesen. Wie wichtig die Vernetzung zwischen der Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft und der EU ist, wurde am Herbstanlass der IG Agrarstandort Schweiz (IGAS) thematisiert: Dabei gehe es in vielerlei Hinsicht um Qualität und nicht um Quantität.
Schwierige Wetterbedingungen führen zu rekordtiefer Obsternte
Aufgrund der regelmässig schwierigen Wetterbedingungen im Frühling und Sommer sind die tiefen Erntemengen keine Überraschung. Das Tafelobst hat aber zusätzlich mit Qualitätseinbussen zu kämpfen und beim Mostobst müssen noch Übermengenaltlasten mit Rückbehalten abgebaut werden.