Jonathan Heyer, Landwirtschaftliches Beratungszentrum Grangeneuve
Alle Beiträge von Jonathan Heyer, Landwirtschaftliches Beratungszentrum Grangeneuve

Der Regen brachte Wasser, aber auch Krankheiten
Die Gewitter verbesserten zwar die Wasserversorgung der Kulturen, die Feuchtigkeit bedeutet aber gute Bedingungen für Krankheiten: Cercospora-Blattflecken an Zuckerrüben treten an Risikostandorten auf. An Kartoffeln muss weiterhin der Krautfäuleschutz aufrechterhalten bleiben.
Die Kartoffel-Kaliber werden bei weitem nicht erreicht
Die Krautvernichtung erfolgt normalerweise, wenn z. B. die gewünschte Kalibergrösse erreicht ist. Probegrabungen zeigen aber, dass die Kaliber mancherorts kleiner ausfallen. Bevor die Krautvernichtung getätigt wird, ist unbedingt eine Absprache mit den Abnehmern nötig.
Rapssaat unter guten Bedingungen durchführen
Raps ist sehr anfällig auf anhaltende Nässe und Verdichtungen. Die Saat sollte deshalb unter möglichst guten Bedingungen durchgeführt werden. Um den Schädlingsdruck zu überwachen bzw. zu reduzieren, sollten nach der Saat Fallen aufgestellt werden. Weitere Informationen im Text.Lesen
Zuckerrüben: Cercospora-Schutz erneuern nicht vergessen
Aufgrund der Beobachtung der ersten Cercospora-Blattflecken in den Zuckerrüben wurden in den Regionen mit hohem Druck vor zwei Wochen viele Behandlungen getätigt. In Parzellen, in welchen bereits behandelt wurde, sollte der Schutz spätestens nach drei Wochen erneuert werden.Lesen
Weitere Kantone melden Krautfäule und das Risiko für Fusarien im Weizen steigt
Das Wetter ist weiterhin ideal für Phytophthora infestans. Neben Zürich melden auch die Kantone Solothurn und Bern Befälle. Gegen eine weitere Ausbreitung hilft Ausgraben, Abflammen oder Spritzen der Kartoffelpflanzen. Der Weizen befindet sich vielerorts im sensiblen Stadium für Ährenfusarien.