Geraldine Zutter

g.zutter@diegruene.ch

Die HAFL-Agronomin bewirtschaftet einen Betrieb mit Ackerbau und Mutterkühen. Dadurch bringt sie ihr Praxiswissen direkt vom Feld und Stall mit in die Redaktion. Am liebsten spricht sie mit Betriebsleitenden über ihre Feldarbeit und entdeckt dabei die Geschichten für «die grüne».

Alle Beiträge von Geraldine Zutter

  • An der Flurbegehung des Feldversuches in Münsingen wurde rege diskutiert.

    Vor Ort die Rüben besichtigen

    Ende August 2025 fand die Flurbegehung zum Sorten- und Bodenbearbeitungsvergleich von Zuckerrüben statt. Vor Ort zeigten sich erste Erkenntnisse zu Düngung und Pflanzengesundheit – aber auch die Herausforderungen durch Schädlinge wie Rübenrüssler und Zikaden.
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  • Das Soja in Reinkultur (rechts) reifte schneller ab als das Soja im Staffelkulturanbau (links).

    Trockenheit prägte das Soja

    Staffelkulturen: Soja litt unter der Wasserkonkurrenz durch den Weizen. Die Zuckerrüben hingegen profitierten vom Schattenwurf durch den Mais.
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  • Bei starker Verunkrautung mit Ackerfuchsschwanz im Getreide sind Ertragsminderungen von bis zu 50 Prozent möglich.

    Im Kampf gegen den Ackerfuchsschwanz reicht Chemie allein nicht

    Der Ackerfuchsschwanz ist im Getreide weitverbreitet und bereits gegen mehrere Herbizid-Wirkstoffgruppen resistent – chemische Bekämpfung allein reicht nicht mehr. Ein vielseitiges Unkrautmanagement mit Fruchtfolge und mechanischer Bekämpfung ist daher unabdingbar.
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  • Teleskoplader und Radlader vereint

    JCB Suisse feiert Jubiläum und präsentiert neue Teleskop-Radlader

    Am Jubiläumsanlass von JCB Suisse auf dem ehemaligen Cellulose-Fabrikgelände Attisholz wurden zwei neue Teleskop-Radlader vorgestellt, die sich durch hohe Hubhöhe und Wendigkeit auszeichnen. Zudem kündigte JCB innovative Entwicklungen im Wasserstoff- und Elektrobetrieb an.
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  • Bei Stay-Green-Sorten bleibt der Stängel optisch länger grün, reift aber trotzdem ab. Davon darf man sich für die Erntezeitpunktbestimmung nicht täuschen lassen.

    Mit TS-Gehalt-Bestimmung im Silomais den optimalen Erntezeitpunkt erwischen

    Trotz sorgfältiger Sortenwahl und Kulturführung hängt die Silagequalität massgeblich vom exakten Erntezeitpunkt ab. Mit der rechtzeitigen, präzisen Bestimmung des Trockensubstanzgehaltes (TS) kann der optimale Erntezeitpunkt getroffen werden.
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  • Die Schilfglasflügel-Zikade fliegt ab Mai in Zuckerrübenfelder ein. Dort saugt sie an den Blättern und überträgt das Bakterium Arsenophonus, welches die Krankheit SBR auslöst. Während der Frassphase paaren sich die Zikaden und legen ihre Eier bei den Wurzeln der Zuckerrüben ab, woraus sogenannte Nymphen schlüpfen, die sich von den Wurzeln ernähren. Folgt nach der Rübenernte Winterweizen, ernähren sich die Nymphen von den Weizenwurzeln und überwintern. Im Frühling entwickeln sie sich zu adulten Zikaden, welche im Mai aus den Winterweizenfeldern in nahegelegene Wirtspflanzenfelder einfliegen.

    Mit der Fruchtfolge die Schilfglasflügel-Zikade gemeinsam bekämpfen

    Tiefe Zuckergehalte bei Zuckerrüben und schlechte Backtests bei Kartoffeln – die Schilfglasflügel-Zikade befällt bereits diverse Kulturen und führt zu ökonomischen Verlusten. Im Moment kann nur die Fruchtfolge den Schädling eindämmen. Mit dem Verzicht auf Wintergetreide nach Zuckerrüben helfen Zuckerrübenproduzenten nicht nur sich selbst, sondern auch den Kartoffelproduzenten.
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  • Zwei Rüben der Sorte Smart Rossada aus Mulchsaat zeigen den Einfluss der Trocken-heit auf den Ertrag: Rübe oben aus Kiesboden, unten aus tiefgründigerem Teil.

    Die Trockenheit schlägt auf den Zuckerrübenertrag

    Die Zuckerrüben im Sortenvergleich in Münsingen haben sich weitgehend von der Trockenheit erholt. Doch die Auswirkungen auf den Ertrag sind sichtbar. Zudem fressen sich die Larven des Rübenrüsslers genüsslich durch die Rüben.
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  • Die Drohnenaufnahme vom 2. Juli 2025 zeigt die kiesigen Stellen in der Parzelle. Im tiefgründigeren Boden blieben die Zuckerrüben grün. Die linke Hälfte wurde gepflügt, die rechte geeggt.

    Die Trockenheit hinterlässt Spuren im Sortenvergleich Zuckerrüben

    Der trockene Juni machte den Zuckerrüben im Aaretal zu schaffen. Über die kiesigen Stellen liessen sie sichtbar die Köpfe hängen.
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  • Der Mais beschattet die Zuckerrüben. Das Feld ist ziemlich genau Nord-Süd ausgerichtet, womit die Rüben nur am Mittag in der Sonne stehen.

    Schatten für die kleinen Pflanzen im Staffelkulturanbau: ein Vorteil an heissen Tagen

    Die Staffelkulturen litten unter der Trockenheit. Soja und Zuckerrüben profitieren an den heissen Tagen vom Schattenwurf ihrer Partnerpflanzen. Die Weizenernte steht bald an, deshalb denkt Reto Minder bereits an die Zwischen- und Folgekulturen.
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  • Neuseeländer Landwirt entwickelt fressbares Rundballennetz aus Jutefasern

    Neuseeländer Landwirt entwickelt fressbares Rundballennetz aus Jutefasern

    Fressbares Rundballennetz: Ein neuseeländischer Landwirt hat ein Rundballennetz aus Jutefasern entwickelt, um der Plastikproblematik entgegenzuwirken.
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