Geraldine Zutter

g.zutter@diegruene.ch

Die HAFL-Agronomin bewirtschaftet einen Betrieb mit Ackerbau und Mutterkühen. Dadurch bringt sie ihr Praxiswissen direkt vom Feld und Stall mit in die Redaktion. Am liebsten spricht sie mit Betriebsleitenden über ihre Feldarbeit und entdeckt dabei die Geschichten für «die grüne».

Alle Beiträge von Geraldine Zutter

  • Ruedi Fischer ist Präsident der Vereinigung Schweizerischer Kartoffelproduzenten und selbst auch Kartoffelproduzent. Die Anbausaison 2024 bereitet ihm etwas Sorgen, da die Paloxen mit Pflanzkartoffeln im 2023 nicht so voll wurden.

    Schweizer Pommes Frites-Krise

    Das Kartoffel-Pflanzgut für die kommende Anbausaison ist sehr knapp. Ruedi Fischer, Präsident der Schweizer Kartoffelproduzenten-Vereinigung erklärt im Interview, was das bedeutet und warum er Respekt vor dem Anbaujahr 2024 hat.
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  • Beim Einsatz vom Schleppschlauch wird der Suisse-Bilanz mehr Stickstoff angerechnet. Bisher waren es 3 kg N pro Hektare und Gabe. Ab 2024 wird fix mit 6 kg N/ha gerechnet. Die Anzahl Gaben kann nicht mehr verändert werden.

    Wie weiter ohne 10% Toleranzbereich in der Suisse-Bilanz?

    Für die Suisse-Bilanz des Erntejahres 2024 wird der bisherige Toleranzbereich von 10% für Stickstoff und Phosphor wegfallen. Welche Folgen hat dieser Entscheid und wie kann man sich darauf vorbereiten?
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  • Im natürlichen Lebensraum der Weide hat die Kuh alle Freiheiten. Beim Stallbau sollte daher darauf beachtet werden, diese Freiheiten bestmöglich im Stall zu integrieren, um die Tiergesundheit zu erhöhen.

    Die 6 Freiheiten der Weide im Kuhstall integrieren

    Der natürliche Lebensraum der Kuh ist die Weide. Ein Stall gilt als «Kuh-konform», wenn die «6 Freiheiten der Weide» im Stall integriert werden. Denn die Tiergesundheit wird stark durch das Haltungssystem beeinflusst.
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  • Bei der Stallplanung und dem Stallbau sollten die späteren täglichen Arbeitsabläufe berücksichtigt und möglichst effizient gestaltet werden.

    Zeit ist Geld: Arbeitseffizient bauen bedeutet auch Kosten sparen

    Christian Manser erklärt im Interview, worauf beim Stallbau geachtet werden sollte. Die Arbeitseffizienz würde bei der Stallplanung oft vernachlässigt werden, obwohl sie wichtig ist zur Einsparung zukünftiger Arbeitskosten.
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  • Für Christian Künzli ist es wichtig, die Kulturen regelmässig im Feld zu kontrollieren und zu beobachten. So kann er kurzfristig auf mögliche Probleme reagieren.

    Ertragsmaximum ≠ Ertragsoptimum

    Für Landwirt Christian Künzli ist der optimale Ertrag nicht zwingend der maximale. Für ihn zählt, wie viel am Schluss im Portemonnaie bleibt. Deshalb versucht er, die Produktionskosten möglichst tief zu halten. Somit erhält er trotz tiefer Produzentenpreise gute Erlöse.
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  • In diesen Zuckerrüben-Saatgutkörnern steckt viel Arbeit, bis sie gebrauchsfertig auf den Markt kommen.

    So viel Arbeit steckt in einem Zuckerrüben-Saatkorn

    Bis eine Zuckerrübensorte auf den Markt kommt, braucht es bis zu zwölf Jahre Entwicklungszeit. Denn nicht nur die Sortenentwicklung, sondern auch die Saatgutproduktion ist sehr arbeitsintensiv und teuer. Wohin geht die Sortenentwicklung aktuell?
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  • Viele Besucher und Medaillen-Gewinner an der Agritechnica

    Viele Besucher und Medaillen-Gewinner an der Agritechnica

    Die Agritechnica 2023 brach alle Rekorde. Mehr als 470 000 BesucherInnen aus 149 Ländern und 2812 Aussteller waren in Hannover.
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  • Die mit SBR befallenen Rüben vergilben und zeigen teilweise Nekrosen bei älteren Blättern. Ganz ähnliche Symptome zeigt auch die Infektion durch die viröse Vergilbung, weshalb die beiden Krankheiten auf den ersten Blick schwierig zu unterscheiden sind.

    «Mit Smart-Sorten in SBR-Befallsgebieten verliert man etwa 1'000 Franken pro Hektare»

    Mittlerweile sind einige SBR-toleranten Zuckerrübensorten auf den Markt. Ein Meilenstein, denn tolerante Sorten sind aktuell die einzige Möglichkeit, weiterhin wirtschaftlich Zuckerrüben in SBR-Befallsgebieten anbauen zu können. Smart-Sorten seien die schlechteste Wahl in SBR-Gebieten.
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  • Auf dem Katzhof wurden die Keylines mit Kastanienbäumen kombiniert.

    Erste Erfahrungen mit Keylines auf dem Katzhof

    Auf dem Katzhof in Richenthal LU wurden im Frühling 2023 Keylines erstellt. Der Betriebsleiter Markus Schwegler erzählt, wie er die erste Saison mit den Keylines erlebt hat und was seine ersten Eindrücke sind.
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  • Marc Frühauf hat bereits streifenförmige Acker-BFF zwischen den Flächen angelegt, mit der Idee, Erosion zu vermindern und Wasser zu speichern. Jetzt sollen hier Keylines mit Agroforst entstehen.

    Keylines: Das betriebseigene Wasserschloss erstellen

    Dürre vorbeugen, Hochwasserschutz und den Ertrag stabilisieren: Ist Keyline-Design die Lösung für alle Probleme in der Landwirtschaft? Der Betrieb Grünboden in Pfaffnau LU wagt es und legt gemäss dem Keyline-System Gräben an.
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