Die Schwyzer Viehausstellungen waren vor der Corona-Pandemie jeweils regelrechte Volksfeste. Das ist in diesem Jahr nicht möglich. Die Ausstellungen werden heuer als Fachmessen durchgeführt mit einer Begrenzung von bis zu 1000 Schaubesuchern und Ausstellern auf den Plätzen.
Die Umzüge dürfen nicht durchgeführt werden und auch die Festwirtschaft wird nur wenige Plätze, wenn überhaupt, anbieten können. Verzichtet werden muss auch auf das Spiel der Feld- respektive Stierenmusik und auf die Rangverkündigung. Somit wird bereits um die Mittagszeit auf den Ausstellungsplätzen Aufbruchstimmung herrschen und die Viehabfuhr rund ein bis zwei Stunden früher als üblich erfolgen.
Individuelle Schutzkonzepte
Für jeden Ausstellungsplatz wurde ein Schutzkonzept erstellt. Nichtsdestotrotz werden die Viehausstellungen ihre viehzüchterischen Hauptaufgaben erfüllen können und sowohl als Schaufenster für die Schwyzer Tiere dienen wie auch das Fachsimpeln unter den Viehzüchtern zulassen. Der Wettbewerb unter den Züchtern wird in den verschiedenen Abteilungen ausgetragen und auch die Misswahlen werden ordentlich durchgeführt. Ebenso kann der Viehhandel auf dem Platz wieder aufgenommen werden.
March neu mit Tieranmeldung
Erstmals werden die Viehzüchter der March ihre Tiere vor der Ausstellung über das Brunanet von Braunvieh Schweiz anmelden müssen. Die Tiere werden anschliessend gleichmässig in die verschiedenen Abteilungen verteilt. Mit der Anmeldung der Tiere in digitaler Form entfällt das Ausfüllen der Schaukarten. Gleichzeitig wird eine detaillierte Rangliste mit Angaben zu den Tieren ermöglicht. Die Anmeldungen über das Brunanet müssen bis am 19. September erfolgen. Auf den übrigen Plätzen kommt es nur zu kleinen Änderungen, wobei die Holsteintiere in diesem Jahr auf dem Schauplatz in Küssnacht präsentiert werden.

