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Fleischrinder: Erfolgreicher Verkaufstag in Gunzwil

Die Kauflust der der Kunden im Verkaufsstall Gunzwil ist momentan gut. Die Preise für tragende Rinder lagen beim Verkaufstag zwischen 3300 und 3800 Franken.

Insgesamt 32 F1-Rinder standen beim Verkaufstag der Firma Vianco in Gunzwil zum Verkauf. Die Rinder, allesamt im siebten bis neunten Monat tragend, fressen ruhig das Heu, das ihnen im Verkaufsstall vor der Nase liegt. Moni wird für 3300 Franken angeboten, Erle für 3800 Franken. Der Rest der tragenden Rinder liegt preislich dazwischen.

Preise sind momentan hoch

Langsam füllt sich der Stall mit interessierten Käufern, die die Verkaufskarten konzentriert studieren. So mancher kommt nur zum Preise schauen. Andere wollen ihren Bestand vergrössern oder ergänzen. So auch Daniela Monbaron aus Fulenbach. Gemeinsam mit ihrem Mann interessiert sie sich für ein Limousin F1-Rind. Sie legt ihre Hand auf das Becken von Erle, um zu überprüfen, ob das Tier eine ähnliche Grösse hat, wie ihre eigenen zu Hause.

Wichtig sei auch, dass das neue Tier zahm ist, so dass man gut mit ihm umgehen kann, so Daniela Monbaron. Preislich hat sie sich die angebotenen Tiere etwas günstiger erhofft. Die Tiere werden momentan einfach teurer gehandelt, kommentiert Vianco-Mitarbeiter Karl Fallegger, denn der Nutzvieh-Preis orientiert sich am Schlachtpreis, und dieser ist aktuell recht hoch.

Familie Monbaron tätigt einen erfolgreichen Kauf

Nichtsdestotrotz seien das Angebot und die Nachfrage momentan gut ausgeglichen, so Karl Fallegger weiter. Das ändert sich wahrscheinlich im Herbst. Dann kommen viele Tiere wieder von der Alp zurück und das Angebot vergrössert sich, wie die Erfahrung zeigt.

Karl Fallegger ist mit der Kauflust der Kunden im Verkaufsstall sehr zufrieden. Bestätigt wird dies ganz klar von Daniela Monbaron und ihrem Mann. Am Ende schlagen die beiden nämlich doppelt zu. Nicht nur eines, sondern gleich zwei junge Rinder gehen am Mittwoch mit ihnen nach Hause. Nach den Kaufgründen gefragt, sagt Daniela Monbaron unter anderem «Weil Erle einfach so ein schönes Füdli hat».