Eine Reisegruppe besuchte im Rahmen einer Leserreise die portugisiesche Insel Madeira, welche sich mitten im Atlantik befindet. Madeiras Landwirtschaft ist kleinstrukturiert und vielseitig.
Unterwegs in Madeira für die «BauernZeitung» und «die grüne».
Unterwegs in Madeira für die «BauernZeitung» und «die grüne».
Artikel teilen
Kommentare
Die Landwirtschaft Madeiras ist kleinstrukturiert und ein wichtiges Merkmal ist der Terrassenanbau. Die Landwirtschaft macht hier rund 8 % des Bruttoinlandproduktes aus. Die Hauptlandesprodukte sind Wein, Rum und Bananen.Mitte März 2025 reiste eine Gruppe von 29 LeserInnen nach Madeira. Ein Glas Madeirawein zur Begrüssung durfte nicht fehlen.Die Reisegruppe beim Besuch der Obstbaugenossenschaft: LandwirtInnen können hier Samen zur Entwicklung im Gewächshaus und zur späteren Akklimatisierung bringen oder auch verschiedenste Pflanzen kaufen.Die Grundlage für die Rumproduktion ist Zuckerrohr. Es werden rund 12 Kilogramm Zuckerrohr benötigt, um einen Liter Rum mit einem Alkoholgehalt von 50 % herzustellen.Rund 2900 ProduzentInnen produzieren auf Madeira gesamthaft 25 000 Tonnen Bananen pro Jahr. Davon werden 80 % aufs portugiesische Festland exportiert, der Rest wird auf der Insel vermarktet.Madeiraweine sind Likörweine und haben einen Alkoholgehalt zwischen 17 und 22 %. Auf dieser Parzelle werden Trauben der Sorte Malvasia (süss und komplex) angebaut.Im Orchideengarten «Quinta da Boa Vista» wachsen 2000 gekreuzte und 200 natürliche Orchideenarten.In Santo da Serra werden für die Firma «Requejema» Frischkäse und Käsekuchen aus lokaler Milch hergestellt. Der Milchpreis liegt hier umgerechnet bei 59 Rappen pro Liter.Obschon es in Madeira fünf portugiesische Fleischrinderrassen gibt (Cachena, Barrosã, Minhota, Garvonesa, Raça da Terra), waren die Tiere meist nur aus der Ferne zu betrachten.