Bei wachsenden Energieausgaben auf dem Hof kommen Speicherbatterien wie gerufen: Sie helfen Landwirten den Eigenverbrauch zu erhöhen und Stromkosten zu reduzieren. Erst seit kurzem ist es möglich, den gesamten Eigenverbrauch abzudecken, damit günstigeren Strom zu beziehen und so die entfallenen Einspeisevergütungen mehrfach zu kompensieren. Ebenfalls unterstützen Bund und Kantone Batterien mit Förderprogrammen.
Batterieschau für Landwirte am 11. und 12. Juli
Am 11. und 12. Juli können Landwirte eine solche Speicherbatterie im Live-Einsatz erleben: Auf der Peterhans Holstein Farm in Fislisbach (AG) zeigt Landwirt Toni Peterhans, wie er seinen Eigenverbrauch mithilfe einer 215-kWh-Batterie von Alpvolt maximiert und seinen Hof Energie-autark macht. Zahlreiche Spezialisten von Alpvolt werden vor Ort sein, um zu erklären, wie Sie Batterien auch bei Ihnen integrieren können.

Warum ein Batteriespeicher?
Photovoltaikanlagen produzieren Strom hauptsächlich tagsüber, wenn der Verbrauch auf landwirtschaftlichen Betrieben nicht immer am höchsten ist. Nachts oder in den frühen Morgenstunden wird hingegen oft Strom aus dem Netz bezogen. Ein Batteriespeicher ermöglicht es, den selbst erzeugten Strom dann zu nutzen, wenn er wirklich gebraucht wird.
Speichergrösse und Wirtschaftlichkeit
Für landwirtschaftliche Betriebe bieten sich im Normalfall Speicherbatterien im Bereich von 100 bis 1000 kWh an. Die optimale Speichergrösse hängt von mehreren Faktoren ab:
- Tageszeitabhängiger Stromverbrauch: Betriebe mit hohem Strombedarf am Abend oder früh am Morgen profitieren besonders.
- PV-Anlagengrösse: Eine ausreichend dimensionierte Photovoltaikanlage ist Voraussetzung für eine sinnvolle Nutzung des Speichers.
- Wirtschaftliche Rahmenbedingungen: Durch sinkende Speicherpreise und steigende Netzstromkosten rechnet sich ein Batteriespeicher immer schneller.

Lohnt sich ein Speicher?
Ob sich die Investition in einen Speicher lohnt, hängt stark von der Preisentwicklung am Strommarkt und den Stromkosten ab. Doch die Kosten für Lithium-Batterien sind über die letzten Jahre stark gesunken, so dass in den meisten die Speicherkosten pro kWh deutlich geringer sind als die Differenz aus Einspeisevergütung und Strompreis. Das bedeutet, dass ein Speicher nun zur perfekten Ergänzung zur bestehenden PV-Anlage wird.
Förderung von Batteriespeichern für Landwirte in der Schweiz
Noch mehr lohnt sich der Batteriespeicher, da seit Anfang Jahr neue Förderinstrumente bestehen. In der Schweiz können bis zu 200 CHF pro kWh geltend gemacht werden, 100 CHF von Kanton, 100 CHF vom Bund.
Bei einer Batterie in der Grösse von 100 kWh, macht das immerhin eine Kostenersparnis von bis zu 20’000 CHF aus, die sich Landwirte hier sichern können.
Wer von diesen Fördermassnahmen Gebrauch machen will, muss sich beeilen. Sie laufen Ende 2026 aus, weshalb Anträge spätestens bis zum 31. Oktober 2026 eingereicht werden müssen. Voraussetzungen für eine Bewilligung sind unter anderem eine Mindestgrösse des Betriebs von 1.0 Standardarbeitskraft (SAK) sowie Investitionskosten von mindestens 20’000 Franken.
Alpvolt’s Powerduo – Die Batterien für die Landwirtschaft
Das Schweizer Unternehmen Alpvolt bietet zwei Batteriemodelle, die 103er und 215er, welche die Speicherbedürfnisse der hiesigen Landwirtschaft passend abdecken kann.
Für bestehende PV-Anlagen, die um eine Batterie ergänzt werden oder für neue PV-Anlagen. Unsere beiden Modelle der Powerbox 103 und 215 können alle Anwendungen auf dem Hof erfüllen.
Finden Sie mehr Infos dazu auf der Alpvolt Website
Melden Sie sich kostenlos für die Batterieschau an
Kommen Sie am Freitag, 11. oder Samstag, 12. Juli auf die Peterhans Holstein Farm in Fislisbach (AG). Sie können dort die Speicherbatterien für Landwirte im Live-Einsatz erleben, wenn Landwirt Toni Peterhans zeigt, wie er seinen Eigenverbrauch maximiert. Hier gehts zur Anmeldung: https://events.alpvolt.com/batterieschau

Dieser Artikel wurde in Zusammenarbeit mit Alpvolt erstellt.

