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Kuh der Woche: «Miss Essence macht ihren Job gut»

Die Anguskuh Miss Essence ist Simon Schneiders Liebling. Er hat auf den ersten Blick gewusst, dass das junge Rind zu ihm passen würde und er hat bis heute grosse Freude an dem zuverlässigen Tier.

Simon Schneider und seine Frau Kristina aus Grenchen SO züchten am Jurasüdfuss Angus-Mutterkühe. Eigentlich hat Schneider alle Kühe in seiner Herde gern; eine Favoritin hat er aber trotzdem: Es ist Miss Essence, eine besonders umgängliche Kuh, wie er sagt.

Gefallen auf Anhieb

Miss Essence hat Jahrgang 2010 und ist durch Embryotransfer (ET) von der Miller Wilson Angus Farm in Kanada gezüchtet worden. «Ich habe Miss Essence als Rind am Swissopen gesehen und gleich gewusst, dass mir das Tier zusagen würde», erinnert sich Schneider. Allerdings habe er gedacht, dass er das ET-Rind wohl nicht werde kaufen können. Umso mehr habe er sich gefreut, dass der Halter auf ihn zugekommen sei und er Miss Essence noch im selben Frühling habe kaufen können. Beim Abholen der jungen Kuh habe er zudem einen ideal passenden Jungstier gefunden, den er ebenfalls kaufte und
zu seinem Zuchtstier machte.

Eine zuverlässige Kuh

Zum ersten Mal gekalbt hat Miss Essence dann im Alter von 28 Monaten, seither hat sie weitere acht Kälber zur Welt gebracht. Die Zwischenkalbezeit hat durchschnittlich 345 Tage betragen. Auf die Frage nach der linearen Beschreibung von Miss Essence antwortet Schneider lachend, dass für ihn Zahlen und starre Raster nur begrenzt eine Rolle spielen würden: «Klar sind die Werte wichtig, aber für einen Züchter und Experten sollte ein genauer, prüfender Blick auf ein Tier ebenso wichtig sein. Miss Essence ist eine ‹easy handling cow›; das Besamen klappt stets auf Anhieb, sie trägt gut und mit den durchschnittlich 1470 Gramm Tageszunahme bei ihren Kälbern bin ich auch sehr zufrieden. Das ist das Wichtigste für mich.»

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