Handwerk mit Herkunft: ALP'26 sucht die besten Produkte des Alpenraums

Käse nach Familienrezept, Schnaps aus der Dorfbrennerei, Bergkräuter in der Flasche: Was im Alpenraum in Handarbeit entsteht, verdient eine Bühne. Die ALP'26 bietet sie vom 6. bis 8. November 2026 am Culinarium Alpinum in Stans NW.

Der Alpenraum zählt zu den reichhaltigsten Lebensmittelregionen der Welt: 36 Rinderrassen, über 2500 Käsevarietäten, 1500 Apfelsorten, Dutzende autochthone Traubensorten – und Generationen von handwerklichem Wissen, das in kleinen Betrieben lebt und weitergegeben wird. Die ALP'26 macht diese Vielfalt sichtbar: als Plattform für Qualität, Austausch und Vernetzung.

Veranstaltet wird die ALP'26 vom Culinarium Alpinum, dem Kompetenzzentrum für Kulinarik im Alpenraum im ehemaligen Kapuzinerkloster Stans. Die Veranstaltung vereint einen internationalen Produktwettbewerb, ein Fachforum und einen öffentlichen Markt unter einem Dach.

Internationaler Wettbewerb: Qualität soll sichtbar werden

Herzstück der ALP'26 ist der internationale Produktwettbewerb. Eine unabhängige Fachjury bewertet die eingereichten Erzeugnisse nach handwerklicher Qualität, Regionalität, Innovation und sensorischen Eigenschaften.

Die besten Produkte werden in fünf Kategorien ausgezeichnet – und erhalten damit eine Sichtbarkeit, die weit über den Eventrahmen hinausgeht: bei Fachpublikum, in den Medien und bei einer Kundschaft, die zunehmend auf Herkunft und Handwerk achtet.

Einreichen können Produzentinnen und Produzenten reproduzierbare Lebensmittel: Milchprodukte, Bäckerei-, Konditorei- und Confiserie-Produkte, Fleisch- und Fischprodukte, Produkte aus Obst und Gemüse sowie Getränke.

Teilnahmeberechtigt sind Landwirtschaftsbetriebe, Käsereien, Metzgereien, Imkereien sowie weitere Manufakturen und KMU aus den sieben Alpenländern. Gesucht sind Produkte mit Charakter, Herkunft und handwerklicher Sorgfalt – ob traditionell verwurzelt, neu entwickelt oder beides zugleich.

Forum: Regionale Wertschöpfung im Fokus

Am Freitag, 6. November 2026, steht das Fachforum im Mittelpunkt. Es widmet sich aktuellen Fragen zu regionaler Wertschöpfung, nachhaltiger Landwirtschaft, Ernährungssystemen, Tourismus und Herkunftskommunikation. Fachleute aus Landwirtschaft, Forschung, Gastronomie und Vermarktung diskutieren, was den Alpenraum als Lebensmittelregion stark macht – und welche Rahmenbedingungen es braucht, um diese Stärke langfristig zu sichern.

Das Forum richtet sich an Fachpersonen aus Landwirtschaft, Verarbeitung, Handel und Gastronomie sowie an Vertreterinnen und Vertreter aus Tourismus, Behörden und Politik. Als integrierter Höhepunkt wird die Auszeichnung «Cercle régional» verliehen, die besondere Projekte und Initiativen für regionale Lebensmittelkultur und nachhaltige Wertschöpfung ehrt.

Markt: Direkte Begegnung zwischen Produzierenden und Publikum

Am 7. und 8. November öffnet der öffentliche Degustationsmarkt. Besucherinnen und Besucher machen sich auf einen Rundgang durch die historischen Räumlichkeiten des ehemaligen Kapuzinerklosters – und probieren sich dabei durch die Geschmäcker der Alpen: Käse, Fleischspezialitäten, Backwaren, Getränke, Kräuterprodukte und vieles mehr.

Was gefällt, kann gleich mitgenommen werden. Was neugierig macht, lässt sich direkt bei den Produzierenden erfragen – denn der Markt lebt vom persönlichen Gespräch zwischen jenen, die herstellen, und jenen, die geniessen.

Die Vielfalt ist da – sie war es immer. Was die ALP'26 leistet, ist, ihr einen gemeinsamen Ort zu geben: drei Tage, an denen das kulinarische Erbe des Alpenraums ein breites Publikum erreicht, Produzierende aus sieben Ländern ins Gespräch kommen und regionale Qualität den Platz bekommt, den sie verdient.

Anmeldung und weitere Informationen: www.alp26.ch