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21 Prozent der deutschen Landwirte nutzen Präzisionslandwirtschaft

In Deutschland hat das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft den Einsatz von Techniken der Präzisionslandwirtschaft für die Jahre 2022/2023 publiziert. Demnach nutzt gut jeder fünfte Betrieb in Deutschland Techniken der Präzisionslandwirtschaft.

Mit 21 Prozent aller Betriebe ist die Überwachung der Anbau- und Standortbedingungen am stärksten verbreitet. Dazu gehören beispielsweise Wetterstationen, Bodenscanning, Maschinen mit Ertragskartierung oder N-Sensoren.

18 Prozent aller Betriebe nutzen variabel steuerbare Ausbringtechniken für Dünge- oder Pflanzenschutzmittel sowie zur Regelung von Saatmengen. 8 Prozent der Betriebe bringen bei Reihenkulturen Pflanzenschutzmittel in der Reihe und nicht ganzflächig aus.

6 Prozent der Betriebe setzten selbststeuernde und autonom arbeitende Maschinen ein. Dazu zählen auch GPS-gesteuerte Traktoren. Die Hälfte davon, also 3 Prozent aller Betriebe, nutzt hier Maschinen zur Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln.

In der Schweiz sind vor allem Fahrerassistenzsysteme verbreitet. Sensorbasierte Technologien werden noch selten für Managemententscheide genutzt, zum Beispiel Applikationskarten. In der Schweiz ist Precision Farming im Gemüsebau und bei grossen Betrieben im Tal am stärksten verbreitet.