Dem Image wirklich gerecht werden

Als Quereinsteiger habe ich eine andere Sicht auf die Biobranche. Dem Image respektive der Werbung gerecht zu werden, ist für die Biolandwirtschaft wie auch für die konventionelle extrem schwierig. Der Stadt-Land-Graben ist das Problem. Es existiert eine massive Verzerrung der Wahrnehmung unserer Lebensmittelproduktion. Die Verbindung zur Herstellung von Nahrungsmitteln fehlt einfach. Menschen ohne Bezug zur Landwirtschaft sollten trotzdem erleben, wie diese produziert.
Mit weniger Spritzmitteln arbeiten

Der Boden nimmt durch den Einsatz von Spritzmitteln Schaden. Ich will nicht sagen, dass Spritzmittel «für nüt» sind, aber man kann ja mal ausprobieren, ob es mit weniger auch geht. Für mich ist fraglich, ob wir überhaupt alleine mit Hofdünger und Leguminosenanbau genug Erträge generieren können. Für den Kartoffelanbau gibt es jetzt eine Maschine, die den Käfer absaugt. Aber so fahren wir dann wieder einmal mehr über den Boden, dies bringt wieder eine Verdichtung mit sich.

