Rekordverkäufe bei den Kartoffeln

Die Corona-Pandemie hat im Schweizer Detailhandel zu Rekordverkäufen bei den Kartoffeln geführt.

Im ersten Halbjahr 2020 wurde im Schweizer Detailhandel 52,4 Mio. kg Kartoffeln eingekauft und damit so viel wie in keinem Halbjahr der zwölf Vorjahre, wie der Fachbereich Marktanalyse des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW) im aktuellen Marktbericht schreibt. Die Auswirkungen der Pandemie und ihrer Massnahmen seien somit klar ersichtlich.

Das Preisniveau bleibt gleich

Das Preisniveau blieb auf einem Stand ähnlich der drei Vorjahre. Die Einkaufsmengen von Kartoffeln lagen im 1. Halbjahr 2020 um 5,81% über denjenigen des 1. Halbjahres 2011, das bisher in der betrachteten Zeitperiode die meisten Einkäufe verzeichnete. Dies zeigt eine BLW-Analyse der Daten von Nielsen Schweiz zum Detailhandelseinkauf.

Klarer Einfluss der Pandemie

Vor dem Hintergrund, dass die Frischkartoffelabsätze im Detailhandel lange Zeit stabil bis abnehmend waren, sei dieser Wert beachtenswert und zeige den klaren Einfluss der Pandemie durch Mehrkonsum der privaten Haushalte aufgrund der behördlichen Massnahmen und des zeitweisen Wegfalls des Gastronomiekanals auf das Kaufverhalten.

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