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Gluschtige Apéros für jeden Anlass

Der Verein «Apéro-Chuchi Freiamt» feierte auf dem Huberhof sein 20-jähriges Bestehen. Nach einem eher schwierigen Jahr während der Pandemie, freuen sich die Frauen, endlich wieder Gäste zu verwöhnen.

Das Fest zum 20-Jahr-Jubiläum startete bei strahlendem Sonnenschein mit einem gemütlichen Apéro, hergestellt von den «Zuger Bürinnen». Als Überraschung stand der Foodtruck «Die Burgerei» bereit, um die Gruppe weiter zu verköstigen. Die jubilierende Gesellschaft genoss den Anlass. Besonders die Gespräche unter den Frauen, die sich teils länger nicht mehr gesehen hatten. Geschätzt wurde von den Zuger Frauen auch das «Bedientwerden».

Eigener Zweig gegründet

Die «Apéro-Chuchi Freiamt» ist ein Verein von Frauen, der mit frischen und saisonalen Produkten aus dem Freiamt verwöhnen möchte. Er wurde im Juni 2001 offiziell gegründet. Entstanden ist der Verein aus der «Oberfreiämter Buurechuchi». Da sich die Anfragen häuften, ob die Frauen auch Apéros vor Ort machen würden, entschloss man sich, einen eigenen Zweig für den Eventbereich zu schaffen. So wurde der Verein «Apéro-Chuchi Freiamt» vor 20 Jahren geboren.

Seither verköstigen die Frauen der «Apéro-Chuchi» Gäste an Feierlichkeiten wie Geburtstagen, Hochzeiten, Vereinsanlässen, Taufen und vieles mehr. Für ein gutes und professionelles Ge-lingen der speziellen Apéros, Brunchs oder Dessertbuffets bringen die Mitglieder beste Voraussetzungen mit. Von der ausgebildeten Köchin, Bäckerin oder Konditorin über die diplomierte Bäuerin bis zur Floristin und Wirtin ist alles vertreten. Das Team rund um Lisbeth Wilmes, der Geschäftsführerin des Vereins, ist gut organisiert.

Auch an die Kundschaft wird im Jubiläumsjahr gedacht, sie erhält bei einer Buchung oder Bestellung jeweils ein kleines Präsent. Trotz weniger Anlässen im vergangenen, schwierigen Jahr, bestimmt durch die Pandemie, blieb die «Apéro-Chuchi» weiterhin aktiv und kreativ. So bot sie am Valentinstag und Muttertag jeweils ein Frühstückspaket an. Die selbst gebackenen Zöpfe erreichten den Kunden in Herzform und das Paket war mit Liebe ausgeschmückt. Finanziell lohnte sich dieses Angebot kaum, doch man blieb auf diese Weise im Gespräch.

Polster für schlechte Zeiten

Gründungsmitglied Franziska Beer sagte im Telefoninterview mit der BauernZeitung zur finanziellen Lage des Vereins: «Während der Pandemie konnten wir, nach gut 20 Jahren im Geschäft, glücklicherweise auf ein finanzielles Polster zurückgreifen, doch es wäre schön, wenn sich der Eventalltag wieder normalisieren würde.» Es scheint, dass sich dieser Wunsch erfüllt. Langsam steigen die Buchungen wieder an. Viele Hochzeitspaare, die ihre Hochzeiten vom Frühling in den Herbst verschoben haben, greifen auf das Angebot des Vereins zurück.

Der Verein zählt aktuell 28 Aktivmitglieder. Gerne möchte die «Apéro-Chuchi» weiter wachsen und ist auf Mitgliedersuche. Die Frauen würden sich über Unterstützung freuen. «Wir wissen, dass es eher schwierig ist, junge Frauen fürs Mitmachen zu begeistern. Viele arbeiten Teilzeit auswärts, helfen dem Mann auf dem Hof. Unsere Hauptauslastung ist jeweils an den Wochenenden, was auch nicht allen entgegenkommt. Aber wir freuen uns über motivierte Bewerberinnen», erklärt Franziska Beer.

Weitere Informationen: www.aperochuchi.ch

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