Warum besuchen Sie die Ausbildung zur Bäuerin?
Ich wollte mein bisheriges Wissen vertiefen und viel Neues dazulernen. Ich freue mich, das Neuerlernte zu Hause in der Praxis umzusetzen und meine eigenen Erfahrungen zu sammeln. Sowie darauf, tolle, neue Freundschaften zu schliessen und auf den Austausch zwischen Gleichgesinnten.
Was möchten Sie der Bevölkerung als Bäuerin mitgeben?
Dass unsere Arbeit in der Landwirtschaft die grundlegendste Arbeit ist, die man verrichten kann. Somit wünsche ich mir mehr Anerkennung und Respekt für den wichtigsten Job der Welt.
Wie stehen Sie zum Thema Rollenverteilung?
Die Rollenverteilung finde ich ein sehr spannendes und individuelles Thema. Ich bin Fan von Abwechslung, somit ist Mithilfe ein grosses Thema. Zu Hause haben wir eine typische Rollenverteilung: Ich bin hauptsächlich drinnen und mein Freund draussen. Wir helfen einander jedoch in beiden Bereichen regelmässig aus. Für mich ist das ein schönes Geben und Nehmen.
Was braucht der Bauernhof der Zukunft?
Der Bauernhof der Zukunft braucht in meinen Augen Flexibilität, Modernität und Tradition. Flexibilität im Umgang mit dem Wetter und dem Klimawandel, eine gesunde Offenheit betreffend die neuen Technologien. Die Traditionen sollten auch in Zukunft erhalten werden und einen Platz finden.
Was für ein Nutztier würden Sie gerne halten und warum?
Ich hätte gerne Burenziegen auf unserem Betrieb. Da wir an viele Waldränder grenzen, würden uns diese die Waldrandpflege sehr erleichtern. Auch optisch gefallen sie mir sehr gut und würden super auf unseren Bauernhof passen.
Name: Sandra Stämpfli
Alter: 25 Jahre
Wohnort/Kanton: Willisau, Kanton Luzern
Erstberuf: Pharma-Assistentin, Landschaftsgärtnerin
Schule und Lehrberuf: BBZN Sursee und Schüpfheim

