Allrounder in der Küche

Weihnachtszeit ist Butterzeit. Ob für Guetzli oder zum verfeinern des Weihnachtsmenüs, Butter passt immer.

Früher war Butter ein gefragtes Luxusgut. Wenig erstaunlich, werden doch ganze 25 Liter Milch benötigt um ein Kilo Butter zu produzieren. Die erste historische Darstellung von Butter stammt aus einem Mosaik in Mesopotamien, das um 3000 vor Christus hergestellt wurde. Auch die Römer und die alten Griechen kannten die Butter, verwendeten sie allerdings nicht zur Verfeinerung von Speisen, sondern zu medizinischen Zwecken.

Verschiedene Arten

Butter ist nicht einfach Butter. So gibt es ungesäuerte Vorzugsbutter, die aus Süssrahm hergestellt wird und gesäuerte Vorzugsbutter, die aus Sauerrahm hergestellt wird. Einen besonders kräftigen und würzigen Geschmack weist Käsereibutter auf. Diese wird aus Milchrahm und Sirtenrahm, der bei der Käseproduktion anfällt, hergestellt.

Das Allroundprodukt ist "Die Butter", die als Aufstrich wie auch zum Dünsten, Dämpfen oder Backen gebraucht werden kann. Zum Braten eignet sie sich eher nicht, dafür gibt es spezielle Bratbutter oder Bratbuttercrème, bei denen der Wasseranteil besonders tief ist, weshalb sie auf bis zu 180 ºC erhitzt werden können. Normale Butter wird bereits ab 150°C braun.

Leicht verdauliches Fett

Butter ist wegen dem hohen Gehalt an Fettsäuren ein leicht verdauliches Fett. Die landläufige Meinung, dass Butter mehr Kalorien als Margarine aufweist, ist falsch: Beide bestehen hauptsächlich aus Fett. Und ein Gramm Fett enthält immer 9,3 Kalorien, unabhängig davon, ob es pflanzlicher oder tierischer Herkunft ist.

Jonas Ingold, lid