Thema: Zuckerrüben

Sorge um die Zuckerrüben
Wegen des schlechten Wetters drohen die Zuckerrüben zu verkümmern. Befinden sie sich noch im heiklem Stadium, sind sie für Bodenschädlinge ein willkommenes Fressen. Denn Force verliert seine Wirkung nach drei Wochen.
«Der Betrieb ist so breit aufgestellt, weil Routine mir keine Freude macht»
22 Weine, 200 Hektaren Ackerbau: Bald übergibt Josef Meyer, der ehemalige Präsident der Zuckerrübenpflanzer, den Betrieb in Jussy (Genf) an seine Tochter Esther.
Zunahme des Krankheitsdrucks im Getreide ist zu erwarten
Die üblichen Pilzinfektionen im Getreide sind noch überschaubar. Das ändert sich aber, sofern das wechselhafte Wetter anhält.
Die Erdkruste wird zum Hindernis für die auflaufenden Zuckerrüben
Um die Keimlinge nicht weiter zu stressen, sollte auf Zusätze im ersten Herbizidsplit verzichtet werden, empfiehlt Luzi Schneider, Geschäftsführer der Schweizerischen Fachstelle für Zuckerrübenbau.
Aktuell kriecht und fleucht es im Zuckerrübenfeld
Wo Zuckerrüben gesät wurden, stehen momentan verschiedene Kontrollen und Feldarbeiten an.
Frost? – Noch kein Grund zur Panik
Es besteht momentan keine Gefahr für Frostschäden an den Zuckerrüben. Von einer Herbizidbehandlung wird derzeit abgeraten.
Der CCC-Einsatz sollte bereits erfolgt sein
Ab Stadium DC 31 ist der Halmverkürzer CCC im Weizen nicht erlaubt. Andere Produkte wie Moddus müssen zur Anwendung kommen. Im Raps ist der Stängelrüssler kein Problem mehr. Ab jetzt sollte eher der Rapsglanzkäfer kontrolliert werden. In den Zuckerrüben müssen ab Auflaufen Schnecken überwacht werden.
Schweizer Zuckerrübenbranche vermeldet Gewinn: Umsatz sowie Anbauflächen haben sich erhöht
Trotz Wetterkapriolen und Krankheiten konnte das vergangene Zuckerrübenjahr mit einem Gewinn von 419'000 Franken abschliessen. Die Anbaufläche ist weiterhin eine Herausforderung. Man blicke der Entwicklung aber positiv entgegen. In diesem Jahr konnte man die Anbauflächen sogar etwas ausbauen.
Die «Historische Reorganisation» der Rübenpflanzer ist abgeschlossen
An ihrer GV haben die Westschweizer Zuckerrübenpflanzer den vollständigen Zusammenschluss mit dem Schweizerischen Verband entschieden. Die Fusion von WVZ, OVZ und SVZ sei ein gemeinsamer Wunsch und die logische Konsequenz verschiedener Entwicklungen.
Übereilte Saaten machen wenig Sinn
In den vergangenen Tagen wurde ein Teil der Zuckerrüben gesät. Alle, die bis jetzt nicht säen konnten, müssen zwingend Geduld haben. Denn nasse Bodenverhältnisse können die Zuckerrüben an einem regelmässigen Feldaufgang hindern. Nach den Niederschlägen am Wochenende dürften sich wieder diverse Möglichkeiten zum Säen bieten.