Thema: Zuckerrüben

Invasion der Kartoffelkäfer
Der Befall mit dem Kartoffelkäfer ist in diesem Jahr besonders extrem. Zur Bekämpfung werden Sonderbewilligungen für das Mittel Coragen von den kantonalen Pflanzenschutzdiensten ausgestellt.
Direktsaat stösst bei Bauern auf Skepsis
Klimafreundliche und bodenschonende Landwirtschaft war im nasskalten Frühling nicht einfach umzusetzen, wie der Stand der Kulturen auf der Brunnegg zeigte. Laut Wolfgang Sturny wäre es besser gewesen, erst jetzt bei abgetrockneten Bedingungen die Zuckerrüben direkt in den eher schweren Boden zu säen.
Die Zuckerrüben erhalten einen Wachstumsschub
In Parzellen mit Bodenkrusten sollten Hackgeräte zum Einsatz kommen, um noch vorhandene Krusten zu lösen. In den meisten Regionen steht die Abschlussbehandlung mit Herbiziden an. Zudem sind schweizweite Behandlungen gegen die Grüne Pfirsichblattlaus angesagt.
Reichlich Sonne für Käfer und Pflanzen
Das Risiko für Fusarieninfektionen im Getreide ist derzeit gering. In den Ackerkulturen treten nun unterschiedliche Blattlausarten auf. Hier gilt ein strenges Überwachungs- und Bekämpfungsregime. Der frisch gesäte Mais ist auf Schnecken zu kontrollieren. Im früher gesätem Mais steht die Kopfdüngung an. Wer eine Untersaat plant, sollte die Unkrautbekämpfung vorher abschliessen.
Späte Zuckerrübensaaten keimen rasch
Teilweise kam es zu Erosionen in den Zuckerrübenfeldern wegen des Starkregens. Das lockt auch Schnecken auf die Pirsch.
Die Grüne Pfirsichblattlaus breitet sich aus
Die Westschweizer Kantone sowie Bern, Solothurn, Aargau und Luzern haben bereits erste Warnungen ausgesprochen. Sobald die Bekämpfungsschwelle erreicht ist, müssen Insektizide eingesetzt werden. Dabei ist auf die kantonalen Bestimmungen zu achten.
Sorge um die Zuckerrüben
Wegen des schlechten Wetters drohen die Zuckerrüben zu verkümmern. Befinden sie sich noch im heiklem Stadium, sind sie für Bodenschädlinge ein willkommenes Fressen. Denn Force verliert seine Wirkung nach drei Wochen.
«Der Betrieb ist so breit aufgestellt, weil Routine mir keine Freude macht»
22 Weine, 200 Hektaren Ackerbau: Bald übergibt Josef Meyer, der ehemalige Präsident der Zuckerrübenpflanzer, den Betrieb in Jussy (Genf) an seine Tochter Esther.
Zunahme des Krankheitsdrucks im Getreide ist zu erwarten
Die üblichen Pilzinfektionen im Getreide sind noch überschaubar. Das ändert sich aber, sofern das wechselhafte Wetter anhält.
Die Erdkruste wird zum Hindernis für die auflaufenden Zuckerrüben
Um die Keimlinge nicht weiter zu stressen, sollte auf Zusätze im ersten Herbizidsplit verzichtet werden, empfiehlt Luzi Schneider, Geschäftsführer der Schweizerischen Fachstelle für Zuckerrübenbau.