Thema: Sessionsbericht

  • Deutscher Milchtankwagen auf der Autobahn.

    Importierte Milch darf in der Schweiz weiter zu Käse «veredelt» und dann exportiert werden

    Der Ständerat lehnt wie der Nationalrat ein generelles Verbot des sogenannten Veredelungsverkehrs zur Käseproduktion ab. Damit darf auch in Zukunft Milch aus dem Ausland importiert werden, um sie in der Schweiz zu Käse zu «veredeln» und später wieder zu exportieren.
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  • Junges Schwein am Futtertrog.

    Hühner und Schweine dürfen wieder mit Eiweiss aus Schlachtabfällen gefüttert werden

    Allesfressende Nutztiere wie Hühner und Schweine sollen in der Schweiz wieder mit Eiweiss gefüttert werden dürfen, das aus Schlachtabfällen gewonnen wurde. Den Hühnern und Schweinen darf zum Schutz vor BSE aber kein Fleischmehl von Wiederkäuern verfüttert werden – und umgekehrt den vegetarischen Rindern sowieso nicht. Dies hat nach dem Nationalrat auch der Ständerat beschlossen.
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  • Zwei Lämmer mit nicht kupiertem Schwanz auf der Weide.

    Lämmern darf der Schwanz nur noch mit Betäubung kupiert werden

    Lämmern soll der Schwanz nicht mehr ohne Schmerzausschaltung kupiert werden, selbst unmittelbar nach der Geburt nicht. Der Ständerat überwies eine Motion von Nationalrätin Meret Schneider (Grüne / ZH) zur Anpassung der Tierschutzverordnung an den Bundesrat. Dieser will die Umsetzung möglichst rasch an die Hand nehmen.
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  • Das haptische Bundeshaus-Modell für Blinde und Sehbehinderte im Massstab von 1:130.

    22 Landwirtschafts-Themen in der Sommer-Session 2022 von Nationalrat und Ständerat

    In der Sommer-Session 2022 behandeln Nationalrat und Ständerat 22 Landwirtschafts-Themen: Vom Schwanzcoupieren bei Schafen über eine verkürzte RAUS-Zeit bis zum Hörnerfranken. Während der Session berichtet «die grüne» über diese Themen und holt von Landwirtschafts-PolitikerInnen aktuelle Stimmen ein.
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  • Ein Bäcker hält einen Brotlaib mit dem Schweizer-Brot-Logo in den Händen.

    Nationalrat und Ständerat beschliessen mehr Transparenz bei Deklaration von Lebensmitteln

    Nationalrat und Ständerat beschliessen mehr Transparenz bei Deklaration von Lebensmitteln. Der Bundesrat muss nun die Deklaration von Lebensmitteln aus dem Ausland transparenter und eindeutiger gestalten. Die ebenfalls geforderte Label-Pflicht für Schweizer Brot ist aber vom Tisch – sie wird seit August 2021 mit der neuen Marke «Schweizer Brot» auf freiwilliger Basis erfüllt.
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  • Porträtzeichnung von Ökonom Mathias Binswanger.

    Die Schweiz ist mit einem hohen Selbstversorgungsgrad und Pflichtlagern für Krisen gerüstet

    Die Schweiz ist mit einem hohen Selbstversorgungsgrad und Pflichtlagern für Krisen gerüstet. Im Unterschied zur Situation im Ersten und Zweiten Weltkrieg ist die Versorgungssicherheit der Schweiz durch eine Krise im Ausland deshalb nicht mehr bedroht. Dies schreibt der Ökonom Mathias Binswanger im «StandPunkt».
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  • Käselaibe von Gruyere AOP im Käsekeller.

    Nationalrat und Ständerat schieben sich die Verkäsungszulage gegenseitig zu

    Nationalrat und Ständerat schieben die Verkäsungszulage hin und her. Der Nationalrat will weiterhin, dass die Verkäsungszulage nach dem Fettgehalt abgestuft wird, um die Produktion von billigem Käse mit tiefem Fettgehalt für den Export zu verhindern. Die entsprechende Motion geht damit nochmals an den Ständerat zurück.
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  • Porträtzeichnung von «die grüne»-Chefredaktor Jürg Vollmer vor einem eizenfeld.

    Der SVP-«Plan Wahlen 2.0» zäumt das Pferd von hinten auf – Editorial von Jürg Vollmer

    Der SVP-«Plan Wahlen 2.0» ist eine einfache Lösung – und wie viele einfache Lösungen einfach falsch: Die Schweiz hat genug Weizen und müsste für diese neue «Anbauschlacht» noch mehr Stickstoffdünger aus Russland und der Ukraine importieren. Mit Phrasen dreschen lösen wir keinen Versorgungs-Engpass, kritisiert «die grüne»-Chefredaktor Jürg Vollmer.
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  • Landwirt pflügt das Feld mit einem vor den Holz-Pflug gespannten Pferd.

    SVP fordert «Plan Wahlen 2.0» – eine Anbauschlacht wie im Zweiten Weltkrieg

    Die SVP fordert als Folge des Ukraine-Krieges einen «Plan Wahlen 2.0»: Mit einer «Anbauschlacht» wie im Zweiten Weltkrieg sollen Biodiversitäts-Massnahmen rückgängig gemacht und stattdessen Nahrungsmittel angepflanzt werden. Die SVP-Forderungen sind aber ein Schuss durch das eigene Knie in den Ofen.
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  • Labor mit Bildschirmen, auf denen Gensequenzen zu sehen sind.

    Nationalrat will neue Gentech-Methoden wie CRISPR/Cas in der Schweizer Landwirtschaft

    Neue Gentech-Methoden wie die sogenannte Genschere (CRISPR/Cas) sollen in der Schweizer Landwirtschaft zugelassen werden. Das beschloss der Nationalrat mit 112 zu 74 Stimmen auf Antrag seiner Wissenschafts-Kommission. Damit wird das seit 2005 alle vier Jahre verlängerte Gentech-Moratorium aufgeweicht.
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