Thema: Politik

Der «Bürgerinnenrat für Ernährungspolitik» ist ein Furz im Wasserglas – Editorial von Jürg Vollmer
Ein «Bürgerinnenrat für Ernährungspolitik» aus 80 per Los ausgewählten Personen präsentiert 53 Ziele und 127 Empfehlungen für die künftige Ernährungspolitik. Das meiste davon Allgemeinplätze. Sechs Monate lang wurde diskutiert, 1,3 Millionen Franken kostete der Spass. Diese Übung ist ein Furz im Wasserglas, kritisiert «die grüne»-Chefredaktor Jürg Vollmer.
«Bürgerinnenrat für Ernährungspolitik» fordert eine nachhaltigere Ernährungspolitik
Ein «Bürgerinnenrat für Ernährungspolitik» aus 80 per Los aus der Schweizer Wohnbevölkerung ausgewählten Personen präsentiert 53 Ziele und 127 Empfehlungen für eine nachhaltigere Ernährungspolitik. Das Projekt «Bürgerinnenrat» mit einem Budget von 1,3 Millionen Franken wird von drei Bundesämtern und mehreren Organisationen finanziert.
Die Zahl der Vegetarier und Veganer in der Schweiz steigt nur langsam
Die Zahl der VegetarierInnen in der Schweiz ist von 2015 bis 2022 von 2,9 Prozent auf 5,0 Prozent gestiegen, jene der VeganerInnen von statistischen 0 Prozent auf 0,6 Prozent. Auf dem immer noch tiefen Niveau ist ein jährlicher Anstieg um 10 bis 14 Prozent ein vergleichsweise kleines Wachstum dieser Konsumentengruppe.
Die unheilige Allianz von Bauernverband und Wirtschaftsverbänden – Editorial von Jürg Vollmer
Eine unheilige Allianz geht der Schweizer Bauernverband mit den Wirtschaftsverbänden ein. Ein Jahr vor den Wahlen im Oktober 2023 starten sie die Wahl-Kampagne «Perspektive Schweiz». Die Wirtschaftsverbände haben zwar viel Geld, aber keinen Pfupf. Und beim Freihandel werden sie dem SBV wieder in den Rücken fallen werden, kritisiert «die grüne»-Chefredaktor Jürg Vollmer.
Die «Arenenberger Erklärung» der Bauernverbände der deutschsprachigen Länder im Wortlaut
In der «Arenenberger Erklärung» fordern die Bauernverbände der deutschsprachigen Länder Deutschland, Schweiz, Liechtenstein, Österreich und Südtirol (I) die Stärkung der Ernährungssicherheit durch die eigene Landwirtschaft. Die «Arenenberger Erklärung» hat ihren Namen vom Ort der Unterzeichnung, dem Schloss Arenenberg im Kanton Thurgau.
Massentierhaltungs-Initiative wird mit 62,9 Prozent Nein klar und deutlich abgelehnt
Die Schweizer StimmürgerInnen lehnen die Massentierhaltungs-Initiative mit 62,9 Prozent Nein-Stimmen klar und deutlich ab. Die MTI ist am Volksmehr und am Ständemehr gescheitert, als einziger Kanton stimmte Basel-Stadt für die Initiative. Die Initianten sind enttäuscht, Bauernpräsident Markus Ritter wertet das Nein im Video-Interview als ein Ja zur Landwirtschaft.
Katzenjammer nach der Abstimmung über die Massentierhaltungs-Initiative
Die Schweizer Stimmbürger haben die Massentierhaltungs-Initiative am 25. September 2022 mit 62,9 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt. Und jetzt? Es herrscht auf allen Seiten der grosse Katzenjammer. Bei den MTI-InitiantInnen und dem Schweizer Bauernverband, bei Bauernfamilien und KonsumentInnen.
Liveticker zur Abstimmung über die Massentierhaltungs-Initiative MTI
Die Schweizer StimmürgerInnen lehnen die Massentierhaltungs-Initiative mit 62,9 Prozent Nein-Stimmen klar und deutlich ab. Die MTI ist am Volksmehr und am Ständemehr gescheitert, den als einziger Kanton stimmte Basel-Stadt für die Initiative. «die grüne» berichtete den ganzen Abstimmungs-Sonntag mit einem Liveticker aus dem Lager der MTI-Gegner mit Resultaten, Fotos und Reaktionen.
Der foeg-Abstimmungsmonitor zeigt, wie Medien über die Massentierhaltungs-Initiative berichten
Der foeg-Abstimmungsmonitor zeigt, wie Schweizer Medien über die Massentierhaltungs-Initiative berichten: 50 Prozent positiv (für die MTI), 32 Prozent ambivalent und nur 18 Prozent negativ (gegen die MTI). Besonders aktive Akteure waren die Tierschutz-Organisationen und der Schweizer Bauernverband, Landwirtschafts-Minister Parmelin glänzte durch Abwesenheit.
Wie sich Landwirtschafts-Betriebe auf eine Teil-Netzabschaltung vorbereiten können
Wenn es im Winter 2022/23 wegen einer Strommangellage phasenweise zu Teil-Netzabschaltungen kommt, müssen Landwirtschafts-Betriebe vorbereitet sein. Mit dem Bericht «Strommangellage in der Landwirtschaft – Betroffenheit und Vorsorgemassnahmen» des Schweizer Bauernverbandes SBV können sich Bauernfamilien vorbereiten.