Thema: Pflanzenschutz

  • Die Zuckerrübe steht momentan im Kreuzfeuer zwischen Produzenten und kritischen Umweltverbänden. (Bild Pixelio/Ottersbach)

    Umstrittenes Insektizid Gaucho zur Rettung der Schweizer Zuckerrüben bald wieder zugelassen?

    Nach dem Verbot des Wirkstoffs Imidacloprid und dem einhergehenden Kampf gegen die Viröse Vergilbung steht bereits die nächste Herausforderung vor der Tür. Das nasse Wetter macht den Lohnunternehmern und den Fabriken Sorgen. Gleichzeitig bangen die konventionellen Produzenten auf die Notfallzulassung des Insektizids Gaucho. Der Rüben-Krimi hat begonnen.
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  • Im Gegensatz zum Feld- und Gemüsebau gäbe es für Hochrisiko-PSM im Obstbau in den meisten Fällen Alternativen. (Bild BauZ)

    Studie: Verbote von Hochrisiko-Wirkstoffen dürften Folgen haben

    Manche für die Umwelt potenziell hochriskanten Wirkstoffe wären laut Agroscope nur schwer zu ersetzen. Daher müsse man Anbausysteme mit geringerem Pflanzenschutzmittel-Einsatz «aktiv weiterentwickeln».
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  • Bei der Swiss Future Farm laufen verschiedene Projekte zur mechanischen Unkrautbekämpfung. Das Bild zeigt die ersten Versuche mit GPS-gesteuertem Hackgerät im Jahr 2018. (Bild BauZ)

    Herbizidloser Anbau: Mit Teilflächen beginnen

    Drei Bauern berichteten am Thurgauer Junglandwirteforum über ihre Erfahrungen mit herbizidlosem Ackerbau. Am Anfang sei es ein Ausprobieren. Wenn es funktioniere, steige auch die Motivation, Neues zu versuchen.
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  • Der Bio Suisse-Vorstand (stehend Präsident Urs Brändli, rechts von ihm Geschäftsführer Balz Strasser) will entgegengesetzte Parolen für die zwei PSM-Initiativen. (Bild akr)

    Bio Suisse-Vorstand: Nein zur Trinkwasser-Initiative, Ja zur Pestizidverbots-Initiative

    Die Delegiertenversammlung von Bio Suisse entscheidet im November über die Parolen zu den Pflanzenschutz-Initiativen. Nun liegen die Empfehlungen des Vorstands vor. Präsident Urs Brändli rechnet mit breiter Akzeptanz seitens der Basis.
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  • Valagro verkauft z. B. Biostimulazien, die Prozesse der Pflanzenphysiologie wie die Nährstoffaufnahme unterstützen sollen. (Symbolbild Pixabay)

    Syngenta will mit Firmenübernahme bei biologischen Pflanzenschutzmitteln stärker werden

    Der Agrochemiekonzern Syngenta übernimmt das italienische Biotechnologie-Unternehmen Valagro. Damit will die Gruppe vom stark wachsenden Markt mit biologischen Pflanzenschutzmitteln profitieren.
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  • Massnahmen zur Reduktion des Pflanzenschutzmittel-Eintrags in Gewässer sind immer mit einem Mehraufwand verbunden, zeigen die Resultate von «AquaSan». (Bild lid/ji)

    Thurgauer Projekt «AquaSan»: Einträge reduzieren, statt Pflanzenschutzmittel verbieten

    Im zweiten Projektjahr konnte das Thurgauer Projekt «AquaSan» erste Indizien zu den Hauptrisikobereichen des Eintrags von Pflanzenschutzmitteln in Gewässer ermitteln.
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  • Ein prägendes Bild dieser Jahr: Die Viröse Vergilbung sorgt für gelbe Blätter und kleine Rüben. (Bild ji)

    Zuckerrüben: Auch Berner Bauernverband fordert Notfallzulassung

    Die Zuckerrüben in den westlichen Anbaugebieten sind von grossen Ertragsausfällen betroffen, weil gegen die Pflanzenkrankheit Viröse Vergilbung keine wirksamen Pflanzenschutzmittel mehr erlaubt sind. Der Berner Bauernverband fordert nun wie die Schweizerischen Rübenpflanzer eine Notfallzulassung.
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  • Seit dem Verbot der Saatgutbeizung mit Neonicotinoiden nimmt der Erdfloh-Druck in den Rapsbeständen zu. Mehrfache Flächenspritzungen helfen kaum noch. (Bilder Markus Hochstrasser)

    Hoher Schädlingsdruck im Rapsanbau: Die Produzenten sind verzweifelt

    Seit einigen Jahren nimmt der Erdfloh-Druck explosionsartig zu. Häufig müssen bis zu drei Insektizidspritzungen vorgenommen werden. Aufwand und Ertrag stimmen für viele nicht mehr.
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  • Unterschiede im Pflanzenwachstum nach der Anwendung eines Fungizids. (Bild Jonathan Heyer)

    Rapserdfloh: Behandlung erst Mitte Oktober vorsehen

    Rapserdflöhe sind i.d.R. durch die tiefen Temperaturen und den Regen weniger aktiv. Beobachtungen sollten nicht vernachlässigt werden. Eine Bekämpfung wird erst ab Mitte Oktober empfohlen, wenn der Larvenschlupf beginnt.
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  • Feuerbrand ist eine ernstzunehmende Pflanzenkrankheit. Sie ist nur deshalb kein Quarantäneorganismus mehr, weil eine Ausrottung in der Schweiz nicht mehr realistisch ist. (Bild Kanton Jura)

    Feuerbrand muss im Kanton Jura weiterhin gemeldet und bekämpft werden

    Die kantonalen Behörden haben das Juragebiet zur «Zone mit niedriger Prävalenz» erklärt. Wer einen Feuerbrand-Befall vermutet, kann die betroffene Pflanze kostenlos überprüfen lassen.
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