Thema: Familie

Hinschauen statt wegschauen: Was tun bei Verdacht auf häusliche Gewalt?
Auch in ländlichen Regionen kommt häusliche Gewalt vor. Wer Schreie hört, Veränderungen bei Bekannten bemerkt oder sich Sorgen um eine nahestehende Person macht, fragt sich oft: Soll ich mich einmischen? Fachpersonen sagen: Hinschauen und Hilfe anbieten kann Leben verändern.
Wenn Kühe fliegen lernen: Aus Gutenachtgeschichten von der Alp entstand ein Kinderbuch
Die Alp Weissgrund wird nachts zum Ort voller Magie: Im neuen Kinderbuch von Thomas Brückner «Elsa und Martine – Zaubernacht auf der Alp» erleben die Kühe Elsa und Martine gemeinsam mit dem Einhorn Nemo ein aussergewöhnliches Abenteuer. Der Autor erzählt, wie er als Kommunikationsberater auf Kühe kam und seine Tochter am Buch beteiligt war. Wir verlosen drei Exemplare.
Absprachen tragen den Alltag, sagt Bäuerin und psychosoziale Beraterin Doris Brönnimann
Doris Brönnimann begleitet Menschen durch schwierige Lebenssituationen. Sie schreibt davon, wie unser Gehirn Klarheit liebt. Wo Absprachen fehlen, beginnt es zu arbeiten: sich erinnern, abwägen, organisieren. Das kostet Energie – oft mehr, als uns bewusst ist.
Petra Wurzer: «So viele Leute leiden unter Generationenkonflikten»
Generationenkonflikte sind auf Landwirtschaftsbetrieben häufig. Petra Wurzer hat ein Buch darüber geschrieben, was es braucht, damit Frieden auf dem Hof einkehrt. Wichtig ist dabei, bei sich selbst hinzuschauen. Zudem sollten Hofnachfolger ihre neue Familie klar an die erste Stelle setzen.
Wenn Hunde zuhören: Bäuerin Rahel Baumann und ihre Lesehunde
Wie motiviert man Kinder, laut vorzulesen? Bäuerin Rahel Baumann besucht mit ihren beiden «Lesehunden» Lisi und Ayla regelmässig Primarschulklassen. Die Vierbeiner nehmen den Kindern die Scheu vor dem Vorlesen.
Der Junior will nicht übernehmen – Was nun?
Immer wieder liest man von geglückten Hofübergaben. Manche Bauernfamilie fragt sich: «Warum haben wir selbst so ein Geknorze?» Und wenn eine innerfamiliäre Hofübergabe gar nicht zustande kommt, fragt sie sich, was sie falsch gemacht hat – und wird als Zweites mit all den Komplikationen konfrontiert, die eine ausserfamiliäre Hofübergabe mit sich bringt. So erging es Hanspeter K.
«Wir wollen die Vase, nicht den Strauss»: Der Muttertag ist tief in der Frauenbewegung verankert
Am Muttertag bringen wir unseren Müttern gerne einen Blumenstrauss. Die Blume prägte den Muttertag schon von Anfang an. Dessen Wurzeln liegen aber in der US-amerikanischen Frauenbewegung. Auch in der Schweiz habe die Frauenbewegung des 20. Jahrhunderts eine wichtige Rolle für die Verbreitung und Veränderung des Feiertags gespielt, sagt Lina Gafner, Co-Leiterin des Gosteli Archivs.
So meistert Sarah Fahrni ihren wichtigsten Verkaufstag – den Muttertag
Wenn andere ihre Mütter feiern, arbeitet Sarah Fahrni auf Hochtouren. Für die Floristin und ehemalige Bäuerin aus Schwarzenegg ist der Muttertag der wichtigste Verkaufstag des Jahres – mit bis zu 200 Arrangements, die sie in ihrem «Ochsenbeinlädeli» anbietet.
Mit 12 Jahren für eine Kuh verkauft – das Schicksal von Ida Berger
Ida Berger wuchs in Armut im Emmental auf, wurde mit 12 Jahren verdingt und ausgebeutet. Mehrmals wurde sie Opfer sexueller Gewalt und später zwangsverheiratet. Heute ist sie 84 Jahre alt – und frei. Geholfen, das alles zu überstehen, hat der Bernerin ihr Glaube und letztlich auch die Fähigkeit, zu vergeben.
70 Jahre verheiratet: Heidi und Ruedi Müller-Hunziker haben auf ihrem Hof viel erlebt
Das Ehepaar hat auf dem Steinenberg in Wynental eine beeindruckende Familiengeschichte geschrieben. Seit über siebzig Jahren gehen die beiden gemeinsam durchs Leben. Begonnen hat alles mit einer Hochzeit während der Rekrutenschule und einer nächtlichen Velofahrt von Olten nach Hause.