Renate Hodel, LID
Alle Beiträge von Renate Hodel, LID

Insekten als Tierfutter haben Potenzial
Sie gelten als Nahrungsmittel und Proteinquelle der Zukunft: Insekten. Hierzulande konnten sich Heuschrecken, Mehlwürmer und Grillen bislang aber weder als Tierfutter noch als Lebensmittel durchsetzen. Das liegt einerseits daran, dass der Insektenproduktion aufgrund der Gesetzeslage nach wie vor sehr enge Grenzen gesetzt sind und andererseits, weil sich der Verzehr von Insekten mit den hiesigen Essgewohnheiten zum Teil noch zu wenig vereinbaren lässt.
Die neue oberste Konsumentenschützerin stellt Transparenz ist Zentrum
Nadine Masshardt ist die neue oberste Schweizer Konsumentenschützerin. Als Präsidentin der Stiftung für Konsumentenschutz will sie sich in nächster Zukunft vor allem auf Transparenz und Nachhaltigkeit fokussieren und unter anderem eine unmissverständliche Lebensmitteldeklaration vorantreiben.
Die Schweizer Weinbranche im Umbruch
2020 beutelte die Pandemie die Schweizer Weinbranche stark – letztes Jahr kamen Missernten hinzu: Die Weinernte lag wegen Wettermiseren 2021 so tief wie seit 1957 nicht mehr. Gleichzeitig hat sich das Image von Schweizer Wein in den letzten beiden Jahren stark verbessert. Darauf soll nun aufgebaut werden.
Die Landwirtschaft bietet krisengeplagten Menschen Stabilität und Sicherheit
Überlastung im Job, Burnout, Sucht, Schwierigkeiten in der Schule, Probleme in der Familie oder eine psychische Eskalation – Krisen verschiedenster Art können zu einer Pause zwingen. Ganz viele Betroffene gewinnen Abstand und Stabilität auf einem Bauernhof. Die Nachfrage ist gross, das Angebot beschränkt.
Wenn der Frühling (zu) früh kommt
Der Frühling nähert sich in grossen Schritten. Und er nähert sich immer früher. Das setzt Pflanzen und damit auch die Landwirtschaft unter Druck.
Das Verbot des Kükentötens ist unumgänglich, aber die Umsetzung schwierig
Kükentöten ist ethisch fragwürdig – das weiss auch die Schweizer Geflügelbranche. Immer stärker wurden in den letzten Jahren die Rufe, die Praxis einzustellen. Der Ausstieg ist aber anspruchsvoll und muss durchdacht sein, denn mehr Ethik hat einen hohen Preis und man gerät leicht vom Regen in die Traufe.
Jeder zweite Pilz wird in der Schweiz produziert
Die Nachfrage nach Speisepilzen hat in den letzten Jahren einen regelrechten Boom erfahren. Davon profitiert hat vor allem die Schweizer Edelpilzproduktion, die im letzten Jahrzehnt gegenüber der Inlandproduktion von Champignons mächtig aufgeholt hat.
«Es gibt kaum mehr einen Betrieb ohne Pachtland»
Fast die Hälfte der landwirtschaftlichen Fläche in der Schweiz gehört nicht den Landwirtinnen und Landwirten, die sie bewirtschaften. Verpachtete Liegenschaften und Landflächen geben Landwirtinnen und Landwirten ohne Hof zwar die Möglichkeit ihrer Berufung nachzugehen – einen einfachen Stand haben die Schweizer Pächterinnen und Pächter aber nicht.
Entspannung an der Mäusefront
Nach eher zunehmenden Populationszahlen bei den Wühlmäusen in den letzten Jahren, zeigt die Kurve aktuell nach unten. Das ist einerseits zyklisch bedingt – andererseits liegt die Vermutung nahe, dass auch die Mäuse das Wetter im letzten Sommer wenig geschätzt haben.
Die Geschichte einer etwas anderen Betriebsgemeinschaft
Der Berglandhof in Ernen im Wallis wird von drei Familien bewirtschaftet. Die Betriebsfamilien sehen sich aber nicht in erster Linie als Betriebs-, sondern vor allem als Lebensgemeinschaft, die ihren Ursprung bereits vor über 30 Jahren hat.