Martin Zbinden, Inforama Zollikofen
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Futterbau: Der Abschluss soll geplant sein
Der Juli ist da, Schulferienzeit. Hoffentlich stehen meist etwas weniger hektische Tage bevor. Zeit auch, um nach vorne zu blicken: Welche Erkenntnisse habe ich aus dem ersten Halbjahr gewonnen? Welche Wiesen müssen gepflegt, übersät oder erneuert werden?
Wie ist Ihre Futterqualität ausgefallen?
Der erste Schnitt der intensiven Wiesen ist im Tal- und Hügelgebiet abgeschlossen. Die Qualitäten des geernteten Wiesenfutters dürften dieses Jahr sehr verschieden ausfallen, je nach Erntebedingungen und Alter des Futters. Das Inforama Zollikofen würde gerne mehr über Ihre Qualität erfahren.
Kein Heuwetter in Sicht – was tun?
Teilweise liegen die Nerven blank, weil das Meteo bisher keine Sonnentage verspricht. Gerade Naturwiesen erreichen jetzt vielerorts das optimale Nutzungsstadium, und die Weideflächen sind teilweise schon länger viel zu lang. Mit welchen Massnahmen begegnen verschiedene Betriebe dieser Situation?
Liegendes Heugras – ein Grund zur Sorge?
Starke Niederschläge haben das Gras niedergedrückt. Es gibt aber noch keinen Grund zur Sorge, sagt Fachexperte Martin Zbinden. Die Leitgräser beginnen erst mit dem Rispenschieben und werden sich teilweise wieder aufrichten. Nach Möglichkeit sollte mit dem Silieren abgewartet werden.
Die Kühe tricksen, damit der Folgeaufwuchs gelingt
Das Vormähen von älteren Weidebeständen sieht man vor allem auf Vollweidebetrieben. Liegt das gemähte Gras am Boden, müssen die Kühe die ganze Pflanze fressen und der Folgeaufwuchs bringt qualitativ hochwertiges Gras.
Futterbau: Staunasse Böden mögen fast nicht abtrocknen
Im Futterbau naht der Gleichgewichtstag bereits. Danach wächst in der Regel mehr Gras nach als gefressen wird. Deshalb ist die Weidefläche bald auf 20 Aren pro Kuh zu reduzieren.
Die Frühlingsfröste setzen den Grasbeständen zu
Vor der Hauptwachstumsphase Ende April ist es wichtig, Koppeln gründlich abzuweiden. Nur so erzielt man einen schmackhaften Aufwuchs im Mai.
Wie hoch ist mein Gras heute? Ein Pilotprojekt liefert die Zahlen
Für ein erfolgreiches Weidemanagement muss man das Graswachstum im Auge behalten. Eine Hilfe kann das neue Gras-Messnetzwerk sein. 14-täglich veröffentlicht die BauernZeitung in Zusammenarbeit mit der AGFF Zahlen zum Graszuwachs sowie Tipps zum Weidemanagement.