Jürg Vollmer
Alle Beiträge von Jürg Vollmer

Mit einem Natur-Tagebuch durch das Jahr: «Biodiversität» von Hanspeter Latour
Hanspeter Latour erzählt in seinem neuen Buch «Biodiversität» von seinen Beobachtungen in Garten und Landschaft – und er zeigt seine schönsten Bilder dazu. «Biodiversität» ist eine Art Tagebuch mit 365 Beobachtungen und Geschichten quer durch die vier Jahreszeiten. Wir verlosen drei Bücher unter unseren LeserInnen.
Studie vom Schweizer Tierschutz STS zur Label-Abzockerei von Migros und Coop
Die Marktmacht von Migros und Coop verhindert den Wettbewerb im Label-Fleischmarkt. Das zeigt eine Studie vom Schweizer Tierschutz STS. Die künstlich hohen Preisdifferenzen von Label- und Bio-Fleisch zu konventionellem Fleisch müssen zu Gunsten der Landwirte kräftig gesenkt werden.
Bevölkerung gibt der Schweizer Landwirtschaft im Agrarbericht 2022 gute Noten
Die Bevölkerung gibt der Schweizer Landwirtschaft in einer Umfrage gute Noten. Die im Agrarbericht 2022 des Bundesamtes für Landwirtschaft BLW publizierten «Einschätzungen der Bevölkerung über die Schweizer Landwirtschaft» führte das Forschungsinstitut gfs-zürich durch. Ein Resultat ist auch: Die Ernährungssicherheit wird in Krisenzeiten wichtiger.
Bio Suisse schreibt wegen Migros-Fehlstart 2022 eine dunkelrote Null und 2023 eine schwarze Null
Wegen dem Fehlstart der Migros mit Bio-Suisse-Produkten wird der Bio-Dachverband 2023 statt 16,5 Millionen Franken Lizenz- und Markennutzungsgebühren nur 13 Millionen einnehmen. Deshalb muss Bio Suisse Reserven auflösen und 1,5 Millionen Franken einsparen, unter anderem bei der Fernsehwerbung und Online-Kampagnen. Nach dem Jahresabschluss 2022 mit einer dunkelroten Null soll 2023 eine schwarze Null stehen.
IP-Suisse erlebt 2022 einen gewaltigen Wachstums-Schub von 10,6 Prozent
Mit einem Umsatz von 110 Millionen Franken erlebt IP-Suisse 2022 einen gewaltigen Wachstums-Schub von +10,6 Prozent und sogar +16,9 Prozent beim Jahresgewinn. An der Delegiertenversammlung 2022 der Schweizerischen Vereinigung integriert produzierender Bauern und Bäuerinnen wurden aber die hohen Gewinne der Detailhändler Migros und Coop sowie von Discounter Denner kritisiert.
Grand Prix Bio Suisse 2022 für das «Getreide-Abo» von Pascale und Jürg Strauss aus Rickenbach ZH
Für ihr «Getreide-Abo» sind die jungen Landwirte Pascale und Jürg Strauss aus Rickenbach ZH mit dem Grand Prix Bio Suisse 2022 ausgezeichnet worden. Der Preis steht für innovative und nachhaltige Projekte der Bio-Branche in der Schweiz und ist mit 10’000 Franken dotiert.
IP-Suisse-Geschäftsführer Christophe Eggenschwiler hat Respekt vor seiner neuen Aufgabe
Christophe Eggenschwiler ist seit Juli 2022 neuer Geschäftsführer von IP-Suisse. Im Interview erklärt Eggenschwiler, dass die grossen Fussspuren von IP-Suisse-Gründungsmitglied Fritz Rothen den Vorteil haben, dass er diese sieht. Der zweisprachige Jurassier zeigt Respekt vor seiner neuen Aufgabe, hat aber keine Angst davor.
So werden die Zahl der Vegetarier und der Fleischersatz-Konsum künstlich hochgerechnet
Von 2017 bis 2022 soll die Zahl der Vegetarier in der Schweiz um 70 Prozent zugenommen haben, schreibt Swissveg. Tatsächlich ist der Anteil der Vegetarier in diesen fünf Jahren nur um 2,1 Prozent-Punkte oder 0,4 Prozent-Punkte pro Jahr gestiegen. Die Zahlen der Vegetarier und der Konsum von Fleischersatz-Produkten werden künstlich hochgerechnet.
Der «Bürgerinnenrat für Ernährungspolitik» ist ein Furz im Wasserglas – Editorial von Jürg Vollmer
Ein «Bürgerinnenrat für Ernährungspolitik» aus 80 per Los ausgewählten Personen präsentiert 53 Ziele und 127 Empfehlungen für die künftige Ernährungspolitik. Das meiste davon Allgemeinplätze. Sechs Monate lang wurde diskutiert, 1,3 Millionen Franken kostete der Spass. Diese Übung ist ein Furz im Wasserglas, kritisiert «die grüne»-Chefredaktor Jürg Vollmer.
«Bürgerinnenrat für Ernährungspolitik» fordert eine nachhaltigere Ernährungspolitik
Ein «Bürgerinnenrat für Ernährungspolitik» aus 80 per Los aus der Schweizer Wohnbevölkerung ausgewählten Personen präsentiert 53 Ziele und 127 Empfehlungen für eine nachhaltigere Ernährungspolitik. Das Projekt «Bürgerinnenrat» mit einem Budget von 1,3 Millionen Franken wird von drei Bundesämtern und mehreren Organisationen finanziert.