Jil Schuller

j.schuller@bauernzeitung.ch

Die Biologin liebt nachhaltigen Pflanzenbau und verfolgt die Agrarpolitik akribisch. Sie will alles ganz genau wissen und dreht dafür jeden Stein um. Ihr Fachwissen macht sie zu einem wandelnden Lexikon, ihre Texte zu fundierten Fachstücken.

Alle Beiträge von Jil Schuller

  • Damit der Futtertisch nicht leer wird, muss vielerorts von aussen zugekauft werden. Das ist auch ausserhalb der Schweiz der Fall.

    Futtermittel: «Temporäre Einschränkungen, aber Versorgung sichergestellt»

    Herausfordernd seien derzeit die Logistik und Lieferzeiten, so die Fenaco. Vorübergehend könnten daher nicht alle Produkte verfügbar sein.
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  • Ihr Körperbau mit kurzem Rumpf und langen Beinen macht Schwarze Alpenschweine geländegängig im Berggebiet.

    Das Schwarze Alpenschwein: Ein Raufutterverwerter für die Bergwiese mit Spezialeffekten

    Die urtümliche Rasse ist neu als schweizerisch anerkannt und unterscheidet sich deutlich von ihren rosafarbenen Artgenossen. Die Tiere fressen viel Grünfutter, können Adlerfarn zurückdrängen und liefern nach 14 bis 15 Monaten Fleisch.
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  • Jan Hug ist Landwirt und Lohnunternehmer. Er hält in Kesswil TG 130 Mastmuni.

    Effizienter dank geschützter Nährstoffe: Landwirte Lukas Streit und Jan Hug sind überzeugt

    Bereits im Mai schliesst Lukas Streit die Düngung seines Weizens ab und muss somit fürs Düngen nicht mehr auf Regen warten. Jan Hug erzielt im Mais mit 150 kg/ha Unterfussdünger dieselben Erträge wie früher mit 200 kg/ha.
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  • Dünger sollte dorthin, wo ihn Pflanzen aufnehmen können. Solche Flächen sind derzeit eher schwer zu finden.

    Wenn die Gülle trotz Dürre weg muss: «Möglichst stark verdünnt und wenig ausbringen»

    Wo es noch ein wenig grün ist, richtet Gülle aktuell am wenigsten Schaden an. Berater Simon Jöhr rät aber zu genereller Vorsicht mit Düngen: Wenn der Regen kommt, dürften Nährstoffe en masse freigesetzt werden.
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  • Blattverlust bedeutet eine reduzierte Fotosynthese und somit Kosten, die sich über die Jahre kumulieren können.

    Die Linde auf dem Hausplatz herbstet im August: Ist sie noch zu retten?

    Linden haben eine Art Sicherheitsventil, sagt WSL-Forscher Arthur Gessler. Generell sollten Bäume im Sinne einer Rettungsaktion rechtzeitig bewässert werden. 20–50 Liter pro Tag könnten reichen.
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  • Bewässerung ist teuer und heuer für viele Kulturen die einzige Möglichkeit, Erträge und Qualitäten annähernd zu sichern.

    Mehrkosten, Einbussen, Qualitätsmängel: Detailhandel zeigt sich dialogbereit

    Ob die Abnehmerseite die Produzenten mit höheren Preisen unterstützt, bleibt unklar. Migros, Coop, Aldi und Lidl geben Auskunft, welche Möglichkeiten sie sehen.
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  • Der Sommer 2026 lässt Wiesen und Weiden im In- und Ausland verdorren, die Milchproduktion sinken und Kosten steigen.

    «Geschätzte Herren, Sie wissen es alle»: Steigt jetzt der Milch-Richtpreis?

    Der Richtpreis für A-Milch ist bis Dezember 2026 eingefroren. Seit diesem Entscheid hat sich die Lage allerdings grundlegend verändert und der Ruf nach einem Preissignal wird lauter.
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  • Bruno Zumbrunn steht in seinem Mais, der stark unter der Trockenheit gelitten hat. Nächstens wird er ihn silieren.

    Dürrejahr 2026: BLW erleichtert Futterimporte und Zahlungen

    Sicherung der Liquidität, weniger Hürden beim Futterkauf, Erleichterungen bei den Direktzahlungen und langfristige Projekte: Bund und Kantone sind aktiv. Dennoch bleibt die Lage für die Landwirt(innen) schwierig.
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  • Dieser Bach führt laut Pegel-Skala zu wenig Wasser. Ein Bild, das sich derzeit vielerorts zeigt.

    Knappes Wasser: Wie wird entschieden, wer Gewässer anzapfen darf?

    Verantwortlich für das Wassermanagement sind die Kantone, aber der Bund plant eine nationale Strategie und arbeitet an einer besseren Datengrundlage. Das soll bei Trockenheit Klarheit schaffen.
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  • Wie die Ernte nach wochenlangem Regenmangel und rekordhohen Temperaturen in Menge und Qualität ausfallen dürfte, zeigen erst die Ernteerhebungen im August.

    Die Lager sind geleert – die Kartoffelernte 2026 kann starten

    In der Kampagne 2025 wurde eine grosse Menge Kartoffeln als Überschuss verwertet. Für die kommenden Jahre befasst sich die Branche mit robusten Sorten – auch, was den Klimawandel angeht.
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