Gaetano Mori, BZ Wallierhof
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Der Raps und seine Schädlinge erwachen als Erstes aus dem Winterschlaf
Ab einer Bodentemperatur von 4° C beginnt der Raps zu wachsen, die höheren Temperaturen locken aber auch Schädlinge zurück aufs Feld. Mit optimaler Nährstoffversorgung lassen sich Schäden vermeiden.
Raps-Erdflohlarven in Schach halten
Bis jetzt dürften kaum Larven geschlüpft sein. Eine Auszählung der Schädlinge macht trotzdem Sinn, um das Schadpotenzial abzuschätzen.
Die Krautfäule häuft sich und die Kartoffelkäfer-Larven schlüpfen
Mit kurativen und sporenabtötenden Mitteln sagen die Produzenten dem Pilz den Kampf an. Erst bei deutlich trockeneren Bedingungen oder höheren Temperaturen über 30 Grad nimmt das Infektionsrisiko ab.
Temperatursumme wurde heuer schnell erreicht
Die warme erste Oktoberhälfte hat Auswirkungen auf die Larvenpopulation. Wo bisher noch nicht behandelt wurde, macht eine Auszählung der Larven Sinn, um das Schadpotential abzuschätzen.
Ackerbau: Erste Auswirkungen des Wetters zeigen sich bereits
Die ersten Krautfäulebefälle in Frühkartoffeln wurden gemeldet. Die Maissaat findet bei teilweise schlechten Bedingungen statt. In Eiweisserbsen zeigen sich Brennflecken.
Aktuell kriecht und fleucht es im Zuckerrübenfeld
Wo Zuckerrüben gesät wurden, stehen momentan verschiedene Kontrollen und Feldarbeiten an.
Die Feuchtigkeit verleiht Ackerkulturen einen kräftigen Schub
Weil die Langzeitprognose nur wenig Niederschlag voraussagt, darf man sich für das Säen ruhig Zeit lassen, bis der Boden abgetrocknet ist.
Genügend Zeit für die Kontrolle der Ackerkulturen einplanen
Noch zeigen sich die Ackerkulturen mehrheitlich gesund. Mit dem wechselnden Wetter kann sich die Lage aber schnell ändern. Ausführliche Kontrollen sind deshalb umso wichtiger.
Die Getreidefelder zeigen sich grösstenteils sehr gesund
Auf den Getreidefeldern steht nun der Schutz des Fahnenblattes im Vordergrund. Vor einer Behandlung sollten die Blätter kontrolliert werden.