Andrea Zemp, Wallierhof
Alle Beiträge von Andrea Zemp, Wallierhof

Gründüngungen vor der Blüte stoppen
Gründüngungen bringen viele wichtige Nährstoffe über die Wurzeln in den Boden. Beginnen sie zu blühen, entziehen sie dem Boden wieder Nährstoffe. Deshalb sollten sie vor der Blüte abgestoppt werden.
Bestockung im Getreide fördern
Wegen der Wetterbedingungen wachsen die Getreidebestände eher zaghaft. Sobald die Bedingungen stimmen, sollte mit Striegel, Walze und Dünger die Bestockung gefördert werden.
Wenn Wurzeln Hosen tragen
Humusaufbau erfolgt zu einem Grossteil direkt entlang der Wurzeln. Ein grosser Teil der Energie aus Photosynthese stecken Pflanzen wieder direkt in den Boden. Daher ist ein aktives Bodenleben entscheidend.
Kraut- und Knollenfäule bei Kartoffeln überwachen
Kraut- und Knollenfäule-Befälle sollten bei der kantonalen Pflanzenschutzfachstelle oder beim Prognosedienst PhytoPRE gemeldet werden. Somit kann der Kupfereinsatz im Biolandbau tief gehalten werden. Welche weiteren Massnahmen gegen die Verbreitung der Pilzsporen helfen, wird gezeigt.
Getreide düngen und striegeln
Die Bestände haben den Winter mehrheitlich gut überstanden. Die trockenen Tage Anfang März 2022 brachten gute Striegelbedingungen. Vielerorts wurde bereits Gülle verabreicht und bei den trockenen Bedingungen oft gleich eingestriegelt.
(Unkraut-)Probleme an der Wurzel packen
Ein Problem zu «bekämpfen» bringt oft nicht den gewünschten Erfolg. Vielmehr sollte man ein Problem als Herausforderung sehen und versuchen, von dieser zu lernen und daran zu wachsen. Das gilt auch im Pflanzenbau.
Unkrautregulierung im Biolandbau: Stoppelbearbeitung oder Bodenbedeckung?
Im Bio-Ackerbau ist das Stoppelfeld ein wichtiger Zeitpunkt, um Problemunkräuter zu regulieren. Für den Boden wäre aber eine möglichst dauerhafte Begrünung optimal. LandwirtInnen müssen gut überlegen, welche Strategie am besten zu welcher Parzelle passt.
Abdrift aus Nicht-Bio-Parzellen vermeiden
Abdrift ist auch im Bio-Landbau ein grosses Thema. Gelangen durch Abdrift Pflanzenschutzmittel aus Nachbarflächen auf Bio-Parzellen, so löst dies oft teure Untersuchungen aus.
Getreidefelder mit Ackerfuchsschwanz und Windhalm im Winter striegeln
Andrea Zemp vom Wallierhof rät, dass Getreidefeldern mit erhöhtem Unkraut- oder Ungrasvorkommen im Winter gestriegelt werden sollten.