Andrea Zemp, Wallierhof

Alle Beiträge von Andrea Zemp, Wallierhof

  • Mithilfe des Spatens lässt sich schnell erkennen, wie eine Gründüngungsmischung im vegetativen Stadium auf die Bodenstruktur wirkt.Bild: Andrea Zemp

    Gründüngungen vor der Blüte stoppen

    Gründüngungen bringen viele wichtige Nährstoffe über die Wurzeln in den Boden. Beginnen sie zu blühen, entziehen sie dem Boden wieder Nährstoffe. Deshalb sollten sie vor der Blüte abgestoppt werden.
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  • Bestockung im Getreide fördern

    Bestockung im Getreide fördern

    Wegen der Wetterbedingungen wachsen die Getreidebestände eher zaghaft. Sobald die Bedingungen stimmen, sollte mit Striegel, Walze und Dünger die Bestockung gefördert werden.
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  • Die Bodenaktivität überprüfen: Sind die Wurzeln mit Erde behangen, ist das ein Indiz für ein aktives Bodenleben.

    Wenn Wurzeln Hosen tragen

    Humusaufbau erfolgt zu einem Grossteil direkt entlang der Wurzeln. Ein grosser Teil der Energie aus Photosynthese stecken Pflanzen wieder direkt in den Boden. Daher ist ein aktives Bodenleben entscheidend.
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  • Befallsherde von Kraut- und Knollenfäule im Kartoffelfeld

    Kraut- und Knollenfäule bei Kartoffeln überwachen

    Kraut- und Knollenfäule-Befälle sollten bei der kantonalen Pflanzenschutzfachstelle oder beim Prognosedienst PhytoPRE gemeldet werden. Somit kann der Kupfereinsatz im Biolandbau tief gehalten werden. Welche weiteren Massnahmen gegen die Verbreitung der Pilzsporen helfen, wird gezeigt.
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  • Striegeln war diesen Frühling besonders gut, da verschlämmte Böden aufgerissen wurden und die Gülle besser in den Boden eindringen konnte. Bild: Andrea Zemp

    Getreide düngen und striegeln

    Die Bestände haben den Winter mehrheitlich gut überstanden. Die trockenen Tage Anfang März 2022 brachten gute Striegelbedingungen. Vielerorts wurde bereits Gülle verabreicht und bei den trockenen Bedingungen oft gleich eingestriegelt.
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  • Wer getreidelastige Fruchtfolgen mit Hackfrüchten, Ölsaaten oder Proteinpflanzen auflockert, reduziert den Verunkrautungsdruck.

    (Unkraut-)Probleme an der Wurzel packen

    Ein Problem zu «bekämpfen» bringt oft nicht den gewünschten Erfolg. Vielmehr sollte man ein Problem als Herausforderung sehen und versuchen, von dieser zu lernen und daran zu wachsen. Das gilt auch im Pflanzenbau.
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  • Um mit Gründüngungen Unkräuter zu unterdrücken, sollten diese möglichst direkt nach der Getreideernte gesät werden. Bild: Wallierhof

    Unkrautregulierung im Biolandbau: Stoppelbearbeitung oder Bodenbedeckung?

    Im Bio-Ackerbau ist das Stoppelfeld ein wichtiger Zeitpunkt, um Problemunkräuter zu regulieren. Für den Boden wäre aber eine möglichst dauerhafte Begrünung optimal. LandwirtInnen müssen gut überlegen, welche Strategie am besten zu welcher Parzelle passt.
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  • Hecken eignen sich bei erhöhtem Abdrift-Risiko als Pufferstreifen. Immer wichtig ist das Gespräch mit dem benachbarten Landwirt. Bild: Pia Neuenschwander

    Abdrift aus Nicht-Bio-Parzellen vermeiden

    Abdrift ist auch im Bio-Landbau ein grosses Thema. Gelangen durch Abdrift Pflanzenschutzmittel aus Nachbarflächen auf Bio-Parzellen, so löst dies oft teure Untersuchungen aus.
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  • Durch den Striegeleinsatz wird nicht nur Unkraut reguliert, sonder die Bodenoberfläche aufgelockert. So gelangt wieder mehr Luft in den Boden. Bild: Wallierhof

    Getreidefelder mit Ackerfuchsschwanz und Windhalm im Winter striegeln

    Andrea Zemp vom Wallierhof rät, dass Getreidefeldern mit erhöhtem Unkraut- oder Ungrasvorkommen im Winter gestriegelt werden sollten.
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