Betriebsleitende, die einen Rindviehbestand von rund 30 Tieren betreuen, können dies im Normalfall problemlos alleine erledigen (1 AK). Nimmt die Anzahl der zu betreuenden Tiere zu, steigt auch der Bedarf an Arbeitskraft (AK). Der Bereich, der mit einem wachsenden Tierbestand am stärksten wächst, ist jener der Betriebsführung und Sonderarbeiten. Das bedeutet, dass der Landwirt mit steigender Anzahl Tiere mehr Zeit im Büro verbringen muss. Die anderen Arbeitsgänge, wie Melken, Misten oder auch die Aussenwirtschaft (Feldarbeit) kann er durch automatisierte Systeme (Roboter), durch Angestellte oder mit Hilfe eines Lohnunternehmers erfüllen.
Tiere
Landwirtschaft in Zahlen: Viele Kühe machen Mühe
Ein wachsender Tierbestand bedeutet für den Betriebsleiter mehr Arbeit. Vor allem die Aufgaben im Büro wachsen dadurch deutlich.

Die Büroarbeit muss der Betriebsleitende selber erledigen, der Rest kann auch z.B. von Angestellten erledigt werden. (Grafik Matthias Schick Agrovet-Strickhof)

Die Büroarbeit muss der Betriebsleitende selber erledigen, der Rest kann auch z.B. von Angestellten erledigt werden. (Grafik Matthias Schick Agrovet-Strickhof)