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Kuh der Woche: Urs Matter hat an Daros geglaubt

Swiss-Fleckvieh-Kuh Daros zeigte sich als gekalbtes Rind störrisch und liess sich schlecht melken. Heute ist Urs Matter froh, dass er sie damals nicht zum Metzger brachte.

Daros steht im hohen Gras. Urs Matter reut dieses nicht, wenn er darin seine schöne SF-Kuh zum Fototermin hinstellt. Doch die Bremsen sind an diesem Nachmittag so bös, dass wir die Zeit draussen vor dem Anbindestall im bernischen Beitenwil nur kurz nutzen. Die besondere SF-Kuh darf mit Matters Sohn Florian zurück in den Stall.

Aber was genau macht sie so besonders? Urs Matter erzählt, dass sich Daros als gekalbtes Rind schlecht melken liess. Als Matters dann noch in die Ferien fuhren, erhielt der Lehrmeister einen Anruf seines Lehrlings, Daros schlage derart stark, dass er sie nicht mehr melken konnte. Kaum zu Hause, liess Matter die Kuh mit dem Kalb in die Abkalbebox. Dort normalisierte sich das Ganze nach einer gewissen Zeit und auch das Euter, das sich alles andere als vorteilhaft präsentierte, erholte sich.

Heute nach dem vierten Kalb trägt Daros in dieser Position gar die Maximalnote 55. «Umso glücklicher bin ich jetzt, dass ich sie nicht zum Metzger gebracht habe. Heute ist sie mir die Liebste im Stall.» Aber nicht nur das, die sechsjährige Kuh überzeugt mit hervorragenden Fett- und Eiweissgehalten.

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