Grosse Schafherden haben in Schweiz Potential

Die Schweizer Schafhaltung ist kaum rentabel. Richtig gemacht stellt die Mutterschafhaltung eine lukrative Alternative zur Mutterkuhhaltung dar, zeigt Agroscope auf.

Die Anzahl verkaufter Lämmer je Mutterschaf (Aue) oder das verkaufte Schlachtgewicht je Hektare Grünfläche seien die wichtigsten Treiber für eine wirtschaftliche Lammfleischproduktion, schreibt das landwirtschaftliche Forschungsanstalt Agroscope in ihrem Bericht über die Schafhaltung.

Agroscope hat in ihren Untersuchungen zwei Produktionssysteme gefunden, die erfolgsversprechend seien:

  • Ein intensives Produktionssystem mit ganzjähriger Ablammung, das auch im Frühling und Sommer Fleisch auf den Markt bringt. Dieses System eignet sich für gute Produktionslagen der Tal- und Hügelregion.
  • Ein extensives Produktionssystem mit saisonaler Ablammung im Frühling, das in erster Linie Direktkosten minimiert, Arbeitsabläufe vereinfacht und mehrheitlich an die Bergregion angepasst ist.

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